Schlechter Jahresstart für den USD

Die US-amerikanische Landeswährung verzeichnete zuletzt einen deutlichen Abwärtstrend – auch das neue Jahr ist kein Wendepunkt.

Der Broker ActiveTrades beurteilt in einem aktuellen Blogbeitrag zum Jahresbeginn 2018 die Lage an den internationalen Finanzmärkten und bescheinigt dem US-Dollar einen schlechten Start. Portfoliomanager dürften ihre Positionen überdenken, wahrscheinlich nehmen sie einige Anpassungen vor. Das lässt in den nächsten Tagen eine erhöhte Volatilität erwarten.

usd schlechter Jahresstart 2018

Der US-Dollar scheint sich aktuell nicht aus der Abwärtsspirale befreien zu können. Andere Währungen wie der Euro und das britische Pfund bleiben hingegen stark – jetzt handeln!

Schwacher Dollar, starker Euro

Der US-Dollar startete mit einer deutlichen Abwärtsbewegung in die ersten Handelstage des neuen Jahres, stieg dann etwas an und fiel am heutigen Mittwoch (10. Januar) erneut deutlich zurück. Im Gegenzug profitierte der Euro vom positiven Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes. Die Stimmung in Europas Wirtschaft ist gut, ablesbar am Stimmungsindikator, der auf 60,6 Punkte stieg. Offenbar wird sich der positive Trend fortsetzen, was zunächst einen weiteren Anstieg des Eurokurses gegen den US-Dollar erwarten lässt, der aktuell um die magische Marke von 1,20 pendelt.

Investoren warten derzeit die Sitzungsprotokolle des FOMC (Fed-Offenmarktausschuss) ab. Die Fed Minutes dürften Aufschlüsse zu den kommenden geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbanker für die kommenden Monate liefern. Auch die Investitionen in die US-Industrie angesichts des Steuersenkungsprogramms von Präsident Donald Trump sind sehr interessant, immerhin erhoffen sich die Amerikaner davon eine deutliche Wirtschaftsbelebung. Daher ist die weitere Entwicklung des EUR/USD auf mittlere Sicht nur schwer zu prognostizieren.

Britisches Pfund und australischer Dollar

Das britische Pfund stieg gegen den schwächelnden US-Dollar, zudem wurde sein Kurs durch Spekulationen belebt, dass Großbritannien dem transpazifischen Freihandelsabkommen (TTP) beitreten könnte. In der Spitze schaffte der GBP/USD-Kurs 1,3599, das ist der höchste Stand seit September 2017. Dennoch dürfte der Brexit die Gewinne begrenzen. In Australien sank der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes leicht um 0,9 Punkte und liegt nun bei 56,2 Punkten, was den AUD leicht nachgeben ließ. Der chinesische Einkaufmanagerindex stieg indes leicht auf 51,5 Punkte an, was auf einen kleinen Aufschwung im asiatisch-pazifischen Raum hindeutet. Der Aussie könnte daher auch wieder steigen.