DF Markets Erfahrungen

Jung, dynamisch und vertrauenswürdig. DF Markets im Test.

Der Forex- und CFD-Broker DF Markets gehört zur Delta-Financial Markets Ltd. mit Sitz im Londoner Finanzdistrikt Canary Wharf. Das Unternehmen verfügt über eine FCA-Lizenz und schützt die Kundengelder über den britischen Einlagensicherungsfonds FSCS (Financial-Services Compensation Scheme). DF Markets wendet sich an institutionelle und private Investoren, denen Finanzdienstleistungen in höchster Qualität versprochen werden.

Der Broker bietet wettbewerbsfähige Konditionen und eine sehr breite Palette von Anlageinstrumenten, darunter sehr viele Forexpaare, Edelmetalle, Aktien und Aktienindizes, ETFs und viele Rohstoffe.

Kunden profitieren zudem von den Informations- und Bildungsressourcen des Brokers wie einem Wirtschaftskalender, Live-News zum Forexmarkt, Artikeln und Videokursen. Auch der Support via Mail, Chat und Telefon ist umfassend ausgebaut.

Hinzu kommen eine innovative Handelstechnologie, der Zugang zu vielen Märkten rund um den Globus und die Möglichkeit des mobilen Zugriffs. Die Handelsplattformen DFTrader (zum Download), DF WebTrader sowie DF Mobile sind proprietär, also vom Broker selbst entwickelt und einzigartig. Sie überzeugen mit ihrer benutzerfreundlichen Oberfläche, auch die Funktionen sind umfassend und ermöglichen vielfältige Handelsoptionen.

Die Geschäftsbedingungen zeichnen sich durch das Fehlen von Re-Quotes oder einer Mindesteinlage, die sofortige Orderausführung und wettbewerbsfähige Spreads ab 0.8 Pips bei Majors aus. Auch Mikro-Lots können die Anleger im Forexbereich handeln (ab 1.000 Einheiten einer Währung). Ein Konto kann in den drei Währungen Euro, US-Dollar oder britisches Pfund geführt werden. Der personalisierte Kundenservice ist mit erfahrenen Account Managern gut ausgebaut.

Seriosität und Sicherheit

Die Delta Financial Markets Ltd. ist in Großbritannien (nur England und Wales) unter der Geschäftsnummer 07280005 als Unternehmen registriert, die FCA Registrationsnummer lautet 534.027. Dadurch unterwirft sich der Broker den strengen Regularien der britischen Aufsichtsbehörde, die den Anlegerschutz und die Transparenz betreffen.

Auch geht der Kundengelderschutz über die Anforderungen in Kontinentaleuropa hinaus. Zunächst einmal wird das Geld auf vom Firmenvermögen getrennten Konten verwahrt, das ist eine Standardprozedur. Die Banken für die Aufbewahrung weisen ein A-Rating auf und werden auch durch Kontrollen des Brokers überprüft. Die Besonderheit bei britischen Brokern mit der Mitgliedschaft im FSCS ist die Einlagensicherung bis £ 50.000 (Ende 2015 rund € 71.000).

Sollten Gläubiger auf das Firmenvermögen von DF Markets zugreifen wollen, sind Kundengelder davon nicht betroffen, im Insolvenzfall und bei tatsächlicher Veruntreuung würde der FSCS jeden Kunden mit £ 50.000 entschädigen.

Der Broker stuft Kunden bei der Kontoeröffnung als privaten oder institutionellen Anleger ein, nach dieser Kategorisierung wird auch sein Geld bei einer geeigneten Bank verwahrt. Darüber hinaus ist der Broker aktuell schuldenfrei und verfügt über erhebliche Liquiditätsrücklagen, die deutlich über regulatorische Anforderungen hinausgehen.

Beim unwahrscheinlichen Fall einer Brokerinsolvenz wird jeder Kunde abzüglich der reinen (geringfügigen) Verwaltungskosten ausgezahlt. Sollte tatsächlich ein Fehlbetrag entstehen, springt der Financial-Services Compensation Scheme mit bis zu 50.000 Pfund ein. Sollte eine Bank von einer Insolvenz betroffen sein, bei der Kundengelder von DF Markets hinterlegt worden waren, entschädigt der FSCS sogar bis £ 85.000 pro Kundenkonto. Dieser Fall ist aber noch unwahrscheinlicher als eine Brokerinsolvenz, weil schließlich die Banken ständig durch ein unabhängiges und ein brokerinternes Rating überprüft werden.

Sollten sie ihr A-Rating verlieren, würde DF Markets bei der betreffenden Bank keine Kundengelder mehr hinterlegen. Diese Kundengelderverwaltung überprüft eine Revisionsstelle, die auch über die Einhaltung aller FCA-Vorschriften wacht. An die FCA müssen britische Broker monatlich die Daten über Kundengelder und ihr Firmenvermögen übermitteln.

Handelsplattformen & -optionen

DFTrader können Devisen, die Edelmetalle Gold und Silber, sehr viele CFDs und weitere Assets wie ETFs handeln, wobei der Broker fixe und variable Spreads anbietet. Die Plattformen sind nutzerfreundlich und bieten leistungsstarke Trading-Tools, ein professionelles Charting-Paket und eine intuitive Funktionalität. Der gesamte Assetindex umfasst über 1.100 Märkte.

Die Trader können sich auf eine zuverlässige Preisgestaltung, das sichere Marktumfeld und schnelle Ausführungen verlassen. Die Benutzeroberfläche wurde so konzipiert, dass sich auch Einsteiger schnell zurechtfinden, ohne auf Funktionalität entsprechend der Standards für professionelle Trader verzichten zu müssen.

Die vollständig anpassbare Plattform verfügt über Module und Drag&Drop-Panels innerhalb und außerhalb ihres Arbeitsbereiches. Vorzüge sind unter anderem:

  • Handel mit 77 Währungspaaren, Gold und Silber sowie Aktien, Aktienindizes, Rohstoff-Futures und ETFs an 20 globalen Börsen
  • DFTrader steht auf Deutsch Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Holländisch, Rumänisch, Russisch und Bulgarisch zur Verfügung
  • direkter Kontakt mit dem Support via Handelsplattform (Live-Chat 24/5)
  • automatische Plattform-Updates
  • variable und fixe Spreads
  • Micro Lots
  • viele Ordertypen
  • bei gehedgten Positionen keine Margin erforderlich
  • erweitertes Charting
  • über 80 technische Indikatoren
  • News-Feed der MNI/Deutsche Börse Group
  • FX technische Analyse und Wirtschaftskalender
  • keine Re-Quotes

Es gibt den DF Trader als Downloadversion sowie in einer webbasierten und mobilen Fassung. Die Downloadversion steht wohl noch aus traditionellen Gründen zur Verfügung, denn der DF WebTrader bietet die gleiche Funktionalität.

Wer ein Demokonto mit dem WebTrader einrichtet, kann mit diesen Zugangsdaten später den Live-Handel starten. Der DF MobileTrader steht für iOS-, Android- und WindowsPhone-Geräte zur Verfügung.

Hier sind die Funktionalitäten ganz leicht eingeschränkt, was bei mobilen Apps wegen der Nutzerfreundlichkeit allgemein üblich ist.

Demokonto und Ausbildungsprogramm

Kunden können bei DF Markets ein Demokonto einrichten. Des Weiteren bietet der Broker umfangreiche textuelle Erklärungen zum CFD-Handel, zur Forex und zur eigenen Plattform sowie den eigenen Handelskonditionen an. Diese Erklärungen richten sich auch an absolute Einsteiger.

Sie erfahren, welche einfachen und bequemen Möglichkeiten der CFD-Handel an den internationalen Märkten eröffnet und welch flexible Alternative er zum Handel mit Aktienpaketen, Futures und Forex-Lots bietet. Durch den Marginhandel müssen Trader nur einen Bruchteil des bewegten Kapitals tatsächlich einsetzen, sie können bei steigenden und fallenden Kursen verdienen und von hohen Hebelwirkungen profitieren.

Freilich steigt damit auch das Verlustrisiko, weshalb der CFD-Handel einer vernünftigen Absicherung per Stopploss und/oder per Hegding bedarf. Ein CFD (Contract for Difference) gewinnt durch die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis des Basiswertes (sogenanntes Underlying). Mit CFDs lässt sich die potenzielle Rendite von Investitionen deutlich erhöhen.

Durch die Hebelwirkung können Trader ein Volumen von beispielsweise 10.000 Euro mit nur 500 Euro bewegen, wenn sie einen Hebel von 1:20 einsetzen. Doch es gibt weitaus höhere Hebel (zum Beispiel 1:200 oder gar 1:800 und mehr). CFDs eignen sich auch zum Hedging mit geringem Kapitaleinsatz.

Wenn ein Anleger eine Aktienposition hält und glaubt, dass diese im Wert fallen könnte, kann er sich mit einem gering kapitalisierten Short-CFD gegen diesen Verlust versichern. Das machen viele Händler bei volatilen Märkten. Zu den wichtigsten Vorteilen des CFD-Handels gehören zweifellos die sehr niedrigeren Handelskosten. Wenn es Kommissionen gibt, fallen diese sehr niedrig aus (um drei Euro pro Order), in vielen Fällen entfallen sie ganz.

Auch können Trader bei DF Markets ein Handelskonto ohne Mindesteinlage eröffnen und damit einen CFD in beliebiger Größenordnung handeln. Bei über Nacht gehaltenen offenen Positionen können Trader unter Umständen einen Zins verdienen, manchmal müssen sie ihn allerdings auch bezahlen. Auch Cash-CFDs bietet DF Markets an, bei denen die Halter von Aktien-CFDs sogar Dividenden erhalten können. Weitere Erläuterungen des Ausbildungsprogramms drehen sich um die Funktionsweise des Forex-Marktes und um die technischen Funktionen der Handelsplattformen von DF Markets.

Interessant an diesen Erläuterungen sind auch kleine technische Einzelheiten wie die Erklärung, was ein Pip eigentlich ist. Bekanntermaßen werden im Aktien-, Rohstoff- und Indexhandel Punkte gezählt, im Forexhandel sind es Pips, nämlich eine Bewegung in der vierten Nachkommastelle (ausgenommen ist der japanische Yen wegen seines Größenverhältnisses von rund 1:100 zu anderen Majorwährungen). Ein Pip Bewegung entsteht also zum Beispiel, wenn sich der US-Dollar gegen den Euro von 1,0810 auf 1,0811 bewegt.

Wichtig ist die Kenntnis der Pips, weil Spreads auf dieser Grundlage angegeben werden. Auch die Margin und das Leverage (den Hebel) erklärt DF Markets in seinem Ausbildungsprogramm sehr ausführlich, das wir daher empfehlen dürfen. Im Forexbereich bietet DF Markets übrigens Hebel bis 1:200 an.

Banking & Service

Die Trader können ein Privat- oder ein Firmenkonte eröffnen, Firmen müssen dies über „Corporate Account Application“ anmelden. Eine Mindesteinzahlung ist nicht erforderlich. Das Konto kann in Dollar, Euro oder Pfund kapitalisiert werden, als Zahlungswege stehen Kredit- und Debitkarten oder die klassische Banküberweisung zur Verfügung.

Weitere Zahlungsoptionen bietet der Broker nicht an, was zugegebenermaßen recht ungewöhnlich ist. Auch die Auszahlung erfolgt auf den beschriebenen Wegen. Auf Kreditkartenauszahlungen erhebt DF Markets eine Gebühr von £ 0,45 für jede Transaktion, was einfach mit den Gebühren der Kartenanbieter zusammenhängt. Der Support ist per Mail, Chat und telefonisch 24/5 erreichbar, allerdings nur über eine britische Nummer und damit auch nicht auf Deutsch.

Unser Fazit zu DF Markets

Es scheint sich hier um einen sehr jungen Broker zu handeln, denn ein Gründungsjahr gibt er nicht an. Das ist sehr typisch für neue Auftritte von Brokern, die noch nicht mit der jahre- und jahrzehntelangen Erfahrung punkten können, die andere Anbieter stolz kommunizieren. Es gibt noch weitere Symptome.

Die Webseite liegt nur in einer deutschen Browserübersetzung vor, doch am erstaunlichsten ist die Tatsache, dass der Bereich “Über uns” im Original italienischen Text enthält. Italienisch! Wir waren entzückt. Haben sich Italiener zum Canary Wharf aufgemacht? (Das ist übrigens ein Viertel, das bei aller Modernität der Bank- und Bürogebäude nachts für Touristen nicht zu empfehlen ist. Näheres erklärt Ihnen Ihr freundlicher Reiseführer.) – Kurz und gut, jeder kann heute mit etwas technischem Geschick eine Broker-Website einrichten, Sie können es auch.

Unklar ist, wie schwer so eine FCA-Lizenz zu bekommen ist. Aber wir wollen niemanden schlechtreden. Insgesamt ist der Auftritt von DF Markets durchaus gelungen.