Dukascopy Erfahrungen

Dukascopy ist ein Forex Broker aus der Schweiz. Unsere Erfahrungen und Meinungen zu den Leistungen im Test 2015.

Der Schweizer Forex-Broker Dukascopy wurde 2004 gegründet. Im Jahr 1998 hatte Dr. Andre Duka mit einer Gruppe von Mathematikern und Physikern das Dukascopy Projekt kreiert, mit dem finanzmathematische Modelle praktisch erprobt werden sollten. Mit Dukascopy ist direktes Handeln am SWFX-Swiss Forex-Marktplatz möglich, auf dem ausgewählte Banken mit Institutionen, Anbietern von Trading-Technik und anderen Devisenmarktplätzen zusammenarbeiten, was unter anderem für große Liquidität sorgt. Über eine Banklizenz verfügt die Dukascopy Bank SA seit 2010, über den EU-Investmentbanker-Pass seit 2011. Damit unterliegt Dukascopy der Schweizerischen Bankenaufsicht, die zu den strengsten der Welt gehört.

Handelsinstrumente bei der Dukascopy

Dukascopy kommt aus dem Bereich des Forex-Brokings und bietet daher die gesamte Palette des Devisenhandels an, daneben sind auch Rohstoffe mit Schwerpunkt Edelmetalle sowie Bonds und Immobilienfonds handelbar. Der Forex- und Edelmetallhandel – Schwerpunkt von Dukascopy – ist über die gleichen Handelsplattformen möglich. Großen Wert legt der Broker auf gleiche Möglichkeiten für alle Trader, also Privattrader mit kleineren Konten ebenso wie große institutionelle Anleger, die gemeinsam preisgünstigen Zugang zur Gesamtliquidität der Forex- und Edelmetallmärkte erhalten. Die ECN Liquidität, also die Umsatzmöglichkeiten mit einem Trade, liegt bei den Majors (wichtigen Devisenpaaren wie EUR/USD, GBP/USD, EUR/CHF und noch einigen mehr) bei 100 bis 200 Millionen Euro. Dabei sorgt Dukascopy für die Sicherheit der Mittel auf mehreren Wegen. Neben der Einlagensicherung der Gelder bis 100.000 CHF gewährleistet vor allem der oben beschriebene SWFX-Swiss Forex-Marktplatz die ausreichende Liquidität bei großen Positionen, die auch schnellste Ausführungen im Sekundenbereich zulässt.

Für die Qualität der Ausführungen ohne Preismanipulationen oder übermäßige Slippage (Differenz zwischen angegebenem Ein- oder Ausstoppkurs und tatsächlicher Ausführung) verbürgt sich der Broker auf seiner Homepage. Die Handelspreise sind für alle Klienten gleich, unabhängig von der Größe der Konten. Auch technologische Stabilität verspricht der Broker.

Die benötigte Liquidität wird über verschiedene Marktplätze kumuliert und anschließend allen Tradern und institutionellen Anlegern gleichmäßig zur Verfügung gestellt. Diese Garantie ist beim Handel mit sehr großen Summen entscheidend, denn es ist keinesfalls selbstverständlich, dass mit einem Trade Millionensummen um zwei- oder dreistelligen Bereich sekundengenau bewegt werden können. Bei großen Aktienpaketen ist es beispielsweise Usus, dass die Positionen gesplittet werden, zum einen wegen der Liquidität, zum anderen wegen des Einflusses einer einzigen Position auf den Gesamtmarkt. Im Forexbereich ist das aber unerwünscht, hier herrscht ohnehin die höchste Liquidität (weltweiter Tagesumsatz rund drei bis vier Billionen Dollar), institutionelle Marktteilnehmer möchten auch Millionenpositionen mit einem Klick bewegen können. Das verspricht Dukascopy auf seiner Plattform ausdrücklich. Die Grundlage dafür entsteht auch durch das Swiss-Forex Marketplace-Business-Model von Dukascopy, das allen Marktteilnehmern gleiche Rechte im An- und Verkauf von Devisen zusichert. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit, denn wie Privatkunden bekannt ist, stellen regelmäßig Banken eigene Devisenkurse gegenüber den Marktteilnehmern mit geringer Liquidität (also Privatanlegern, die beispielsweise Devisen tauschen möchten, aber auch kleineren Unternehmen). Zudem handeln die Kunden von Dukascopy auf einem Devisenmarktplatz gemeinsam mit den Klienten anderer Liquidity Providers, also im Devisenhandel aktiver Banken und Broker. Dazu gehören der Forex-Bereich von Morgan Stanley, die Bank of America, Barclays, die Commerzbank, Deutsche Bank, Nomura, Currenex, JP Morgan, SEB, UBS, Societe Generale, Citibank, Goldman Sachs, HSBC Bank und BNP Paribas.

Die Ausführung auch großer Positionen erfolgt nach Angaben von Dukascopy grundsätzlich im Millisekundenbereich. Des Weiteren werden niedrige Spreads garantiert beziehungsweise an die Kunden weitergereicht, auch die Markttiefe auf Level II (Einblick in das Orderbuch) wird gewährleistet. Damit können Händler die aktuellen Marktstrukturen eines Währungspaares sofort überblicken und Ordervolumina einsehen.

Handelsplattform und Sicherheit bei Dukascopy

Auf Dukascopy können Anleger ein sogenanntes PAMM Demo-Konto eröffnen, sie erhalten damit den Zugang zu den gleichen Daten wie bei Live-Konten. Das Demo-Konto wird für 14 Tage zur Verfügung gestellt. Ein PAMM-Konto ermöglicht die Verwaltung von gehandelten Geldern und Positionen auf mehreren Unterkonten und gewährleistet beispielsweise auch, eigene Gelder durch einen Vermögensverwalter handeln zu lassen. Die Zahl der Konten ist dabei theoretisch unbegrenzt. Jedes dieser Unterkonten erhält dabei abhängig vom Guthaben einen eigenen Quotienten, deren Gesamtsumme 100 Prozent beträgt. Die Ergebnisse der Handelstätigkeit (Gewinne und Verluste sowie Einzelpositionen) weist das PAMM quotientengemäß den Unterkonten zu. Ein- und Auszahlungen haben keinen Einfluss auf die Handelsaktivität auf PAMM-Konten, die in unterschiedlichen Währungen geführt werden können. Falls ein Konto durch einen Vermögensverwalter geführt wird, hat der Kunde jederzeit darauf Einsicht, der dieses Konto auch jederzeit deaktivieren kann. Eine Erfolgsvergütung für Verwalter (Performance Fee) nimmt Dukascopy auf Kundenwunsch automatisch vor.

Der Broker bietet den Handel über mehrere Plattformen an, darunter auch den mobilen Handel über iOS- und Android-Applikationen. JForex ist eine Plattform für den automatischen Handel, der auch als eigene, javabasierte Strategie selbst implementiert werden kann. Manueller Handel ist mit einer Java-Plattform möglich, mit einem integrierten Chartingsystem können Trader aus den Kursen heraus per Mausklick handeln. Historische Charts lassen darüber hinaus umfangreiches Backtesting zu. Technische Anforderungen hierfür sind Java 1.6+, eine mindestens 1,5 GHz CPU und mindestens 1 GB RAM, also die Features eines besseren Notebooks. Auch mit den Expert Advisors von MetaTrader 4 können die Kunden auf Dukascopy handeln, wobei die Dukascopy Bank SA selbst keine MT4-Plattform anbietet, aber eine Bridge zu den Lösungen von Drittanbietern. Das ist für Händler interessant, die auf Expert Advisors (Tradingroboter) und die umfangreichen Features der MetaTrader-Lösungen nicht verzichten wollen, die immerhin die Integration von rund 200 Indikatoren ermöglichen. Systemvoraussetzungen hierfür sind ein Betriebssystem unter Windows (XP, Vista oder Windows 7, eine CPU ab 1,5 GHz aufwärts und 1 GB RAM.

Kundenservice, Banking & Bonus

Bei Dukascopy fallen Tradinggebühren je nach Art der Handelsausführung an, die zudem vom Handelsvolumen abhängen. Je nach Nettoeinlage des Kunden bewegen sich die Gebühren zwischen 35 Dollar bei einer Einlage unter 5.000 Dollar und 10 Dollar bei einer Einlage ab 10 Millionen Dollar, bei Edelmetallen bewegen sich die äquivalenten Gebühren zwischen rund 52 bis 15 Dollar. Das betrifft allerdings nur die Gebühren, wenn das Konto bei der Dukascopy Bank geführt wird. Sollte der Kunde seine Gelder auf einer anderen Bank verwalten und eine Bankgarantie stellen, kann er auf Dukascopy weitgehend gebührenfrei handeln. Eine Kontoeröffnung und die Führung eines Handelskontos bei Dukascopy sind kostenlos, eingehende Überweisungen werden kostenlos entgegengenommen, bei Rücküberweisungen auf das Referenzkonto fallen Gebühren von 15 Euro an. Kreditkartengebühren teilt Dukascopy auf Anfrage (abhängig von der Kreditkarte) mit, daneben können auch Sparkonten für Gebühren von maximal 0,2% des Guthabens eingerichtet werden.Boni gibt es nicht, der Kundenservice steht auch deutschsprachig zur Verfügung. Die Trading-Education und Nachrichtenfeeds sowie Charts sind sehr stark ausgebaut und lassen keine Wünsche offen.

Fazit zur Dukascopy

Es handelt sich um einen Broker für institutionelle Anleger, Trader mit sehr großen Konten und Personen oder Unternehmen, die einen Vermögensverwalter beauftragen. Ein Privattrader mit kleinem Konto kann sich zwar theoretisch beim Schweizer Broker anmelden, wird aber möglicherweise allein über die Gebührenstruktur stolpern.