Finexo Erfahrungen

Finexo ist ein Forex- und CFD Broker für Einsteiger in den Handel mit Devisen. Unsere Erfahrungen im Test 2015, interessante Fakten:

Update: Finexo hat seinen Betrieb eingestellt. Eine gute Alternative bietet der beliebte Broker XM.com mit kundenfreundlichen Konditionen und einer modernen Plattform. Hier geht’s direkt zu XM.com oder zu unserem Erfahrungsbericht!

Der 2003 gegründete Broker Finexo gehört zu den Marken der zypriotischen SafeCap Investments Ltd., die neben der CySEC auch von der FSA, der BaFin, der CNMV, der CONSOB und der AFM überwacht wird, also den Aufsichtsbehörden der Länder, in denen der Broker Dependancen eröffnet hat beziehungsweise seine Dienstleistungen anbietet. Es handelt sich um einen CashBack-Broker, das heißt, die Kunden erhalten einen Teil der Spreads bei vollständigen Round-Turns (An- und Verkauf einer Position) zurück. Das Geschäftsmodell hat sich in Deutschland bewährt und findet viel Zuspruch, im Jahr 2011 wurde Finexo durch ein Fachmagazin unter die besten drei Forex-Broker in Deutschland gewählt. Zur Geschäftsphilosophie gehört ein umfänglicher Support, der Neulinge auch an die Hand nimmt und mit echter Kundenorientierung punktet. Übrigens: XM ist als Broker eine Alternative, hier lest ihre unsere XM.com Erfahrungen.

Handelsinstrumente bei der Finexo

Der Broker bietet den Gesamtbereich des Forex-Handels sowie von CFDs auf Indizes, Aktien, Währungspaare und Rohstoffe an. Dabei wird eine große Bandbreite von Handelsgütern angeboten, im Forexbereich stehen aktuell (Dezember 2012) 47 Währungspaare zur Auswahl. Die CFDs auf Rohstoffe umfassen 15 Handelsgüter, es sind alle großen und wichtigen Indizes vertreten sowie eine Auswahl der weltweit wichtigsten Aktien aus mehreren Kontinenten. Die Spreads im Forexbereich sind nur bei den Majors relativ eng (minimal 2 Pips bei EUR/USD), bei Minors und Exoten fallen sie teilweise recht hoch aus. Immerhin listet der Broker diese Spreads fairerweise sehr übersichtlich auf, was längst nicht alle Broker machen. Die Hebel fallen wiederum nicht allzu hoch aus, wenn alle Angaben auf der Homepage stimmen, sind Hebel lediglich zwischen 1:20 bis 1:200 möglich, was ungewöhnlich niedrig wäre, allerdings dem Trader nicht unbedingt schadet.

Handelsplattform und Sicherheit bei Finexo

Ein Demokonto kann eingerichtet werden, ebenso ist mobiles Trading möglich. Hierbei greifen die Kunden auf die MetaTrader 4 Plattform zu, die die Basis des Finexo-Tradings bildet. Erfreulicherweise stellt der Broker auf seiner Homepage dar, wie die Daten auf einem mobilen Gerät dargestellt werden und wie damit umzugehen ist. Eine App für das iPhone, Android-Handys oder Blackberrys wird über einen Link auf der Homepage heruntergeladen, danach meldet sich der Nutzer automatisch im Gastmodus an. Auch mobil kann ein Demokonto geführt werden, die mobilen Funktionen fallen sehr umfänglich aus. Ein Live-Newsfeed informiert über Finanznachrichten, Charts werden dargestellt, Aufträge sind übersichtlich einsehbar.

Als Orderarten stehen mobil wie beim Desktop-Trading Stopploss, Take Profit, Buy Limit, Sell Limit, Buy Stop und Sell Stop zur Verfügung, also beinahe das gesamte benötigte Repertoire bis auf OCO-Orders. Beim Desktop-Trading steht den Nutzern die gesamte Bandbreite von MetaTrader 4 zur Verfügung, die das Traden mit Expert Advisors, aus dem Chart und mit einer Vielzahl von Indikatoren ermöglicht. Der MetaTrader kann auch für ein Demokonto heruntergeladen werden, eine Chance, die genutzt werden sollte. Mit den Grafik-Tools und Indikatoren ist die Erstellung von maßgeschneiderten Expert Advisors möglich, der Trader kann also sein eigenes automatisches Trading programmieren und Marktanalysen in Echtzeit und großer Geschwindigkeit durchführen. Auf diese Weise ist eine Reaktion auf veränderte Marktbedingungen sehr schnell möglich, das flexible Benutzerinterface ermöglicht einen guten und umfassenden Überblick über alle offenen Positionen und die Recherche des Kontoverlaufs.

Kundenservice & Banking

Für die Kontoführung fallen keine Gebühren an, ebenso verläuft der Devisenhandel ohne Kommissionen für den Broker. Bei einem Forex Round Turn erhält der Trader eine Rückvergütung von 0,35 Pips, bei den CFDs auf Indizes und Rohstoffe einen CashBack von 7,5 Prozent des Spreads. Die minimale Kontokapitalisierung beläuft sich auf 100 Dollar, die minimale Handelsgröße beträgt 10 Dollar, wobei davon auszugehen ist, dass bei dieser Minimalkapitalisierung keine Boni fließen. Das Konto kann wahlweise in Euro, Dollar, Pfund, Schweizer Franken oder Yen geführt werden, die Einzahlungen sind per Banküberweisung, Kreditkarte oder Giropay vorzunehmen. Marginanforderungen sind minimal 1% bei Indizes und Rohstoffen, 5% bei Aktien-CFDs (Blue Chips).

Kundenservice und Education

Auf Markt-Analysen und Nachrichten erhalten Trader einen kostenlosen Echtzeit-Zugriff, auch einen Newsletter bietet Finexo an. Zur Education gehören eine Einführung in den Forexhandel, Videokurse, ein E-Book und mehrere Glossars auf der Webseite, zudem bietet der Broker einen Live-Chat und individuelle Schulungen an.

Die Glossars auf der Webseite sind so aufgebaut, dass auch Trading-Neulinge die grundlegenden Begriffe des Börsenhandels verstehen lernen, beispielsweise sämtliche im Devisenhandel verwendeten Orderarten. Hierüber stolpern die meisten Trader irgendwann zu Beginn ihrer Karriere, obgleich die Orders nicht schwer verständlich erscheinen. Die Market Order löst einen Kauf oder Verkauf zum aktuell gültigen Preis aus, Pending Orders wiederum bleiben offen, bis ein bestimmter Kurs erreicht ist. Hierbei werden verschiedene Ordertypen unterschieden, die auch verwechselt werden können. Ein Buy Limit kauft die Position, wenn der Kurs unter einem Limit liegt, was eingesetzt werden kann, um einen niedrigeren Einstieg als zum derzeitigen Kurs zu erreichen. Ein Buy Stop – vielfach auch Stop-buy genannt – kauft umgekehrt zu einem höheren als dem gegenwärtigen Kurs, weil der Trader der Auffassung ist, dass der höhere Kurs ein Einstiegssignal liefert. Sollten diese beiden Orderarten verwechselt werden, findet sich der Trader in einer Position wieder, die er nicht gewollt hat. Auch beim Verkauf gibt es das Sell Limit, den Sell Stop, den Stopploss (Verkauf bei einem niedrigeren Kurs), den Take Profit (Verkauf zu einem höheren Kurs zwecks Gewinnmitnahme) und den Trailing-Stop, einen automatisch in definiertem Abstand nachgezogener Stopploss.

Eine wichtige Order ist noch die OCO-Order (one cancels other), mit der gewährleistet wird, dass nach der Ausführung einer Order – beispielsweise eines Kaufstopps in eine bestimmte Richtung – eine andere Order (Kaufstopp in die andere Richtung) gerade nicht mehr ausgeführt wird. Wenn ein Expert Advisor programmiert wird, definiert der Trader einerseits die Kursgrenzen, innerhalb derer er Aktionen ausführen möchte, andererseits die Orderarten an diesen Kursgrenzen. Hinzu kommt, dass verschiedene Tradingplattformen die Orderarten differenziert anbieten und es notwendig ist, sich damit vertraut zu machen. Diesen Kurs stellt Finexo auf seiner Homepage sehr schön übersichtlich dar.

Fazit zu unseren Finexo Erfahrungen

Es handelt sich um einen Broker, der für Einsteiger gut geeignet ist, weil der Handel mit einer niedrigen Kapitalisierung möglich ist und die Education auch Einstiegswissen für Neulinge liefert. Die Homepage lässt teilweise hinsichtlich der Übersicht etwas zu wünschen übrig, in Summe sind wir mit Finexo aber durchaus zufrieden.