Optionyard Erfahrungen

optionyard können wir als Broker nicht empfehlen!

Update: Optionyard hat seinen Betrieb eingestellt. Eine gute Alternative bietet der beliebte Broker XM.com mit kundenfreundlichen Konditionen und einer modernen Plattform. Hier geht’s direkt zu XM.com oder zu unserem Erfahrungsbericht!

Optionyard ist nicht reguliert! Die Plattform wurde durch externe Experten einigermaßengestaltet, sie ist webbasiert ohne Download von dem PC und auch mobil einzusetzen. Eine umfassende Education und persönliche Account Managers unterstützen erfahrene wie neue Trader beim Handel einer breiten Palette von Handelsgütern mit vielfältigen Optionsmöglichkeiten. Die Plattform steht auch auf Deutsch zur Verfügung.

Handel auf optionyard

Es stehen den Tradern aktuell 67 Handelsgüter zur Verfügung, wobei alle Handelsklassen von Währungen über Indizes, Aktien und Rohstoffe vertreten sind, darüber hinaus hat Optionyards auch Bonds im Programm. Auf diese Werte kann sowohl mit den klassischen Call/Put-Optionen als auch mit Touch- und Range-Optionen gehandelt werden. Ein 60-Sekunden-Handel ist ebenso möglich wie ein Roll Over und ein Early Closure, der hier „Take Profit“ heißt. Im Einzelnen sind die Optionsmöglichkeiten auf Optionyard wie folgt zu beschreiben:

  • Call/Put: Die Trader setzen auf fallende oder steigende Kurse. Endet ihre Option über (Call) oder unter (Put) dem Einstiegspreis, erhalten sie einen Gewinn zwischen 75 bis 85 Prozent des Einsatzes.
  • One Touch Optionen: Für erfahrene Trader bietet Optionyard diese interessante Möglichkeit an, bei der auf das Berühren einer bestimmten Preisgrenze gesetzt wird. Sollte dieses Ereignis einmal eintreten, hat der Trader seinen Gewinn realisiert.
  • Boundary (Range) Handel: Hierbei geht es gerade darum, dass der Kurs eine vorgegebene Range nicht verlässt, sondern in dieser endet. Nur in diesem Fall hat der Trader gewonnen. Die Grenzen legt der Broker fest.

Die Trader legen den Zeitraum zwischen 60 Sekunden, im 15-Minuten-Takt, zum Tages-, Wochen- oder Monatsende fest. Mit einer Roll Over Funktion können sie die Laufzeit ihrer Option verlängern, wenn sie der Auffassung sind, dass sich diese noch günstiger entwickeln kann. Umgekehrt ermöglicht das „Take Profit“ einen Early Closure, also ein vorzeitiges Schließen unter einem gewissen Gewinnverzicht, wenn die Option vor Ablauf im Gewinn steht. Darüber hinaus hat Optionyard auch einen Stopploss eingebaut, ein für Binäre Optionen Broker ganz und gar ungewöhnliches, mithin sehr begrüßenswertes Feature. Durch diese drei Funktionen – Roll Over, Take Profit und Stopploss – ähnelt der Handel sehr dem ganz normalen Börsenhandel mit Derivaten, was traditionelle Trader sehr anziehen dürfte. Natürlich könnten sich diese fragen, warum sie denn auf Binäre Optionen zurückgreifen sollen, wenn die Funktionen adäquat denen auf einer klassischen Brokerplattform ausfallen. Doch Optionyard verbindet hier die Vorzüge zweier Tradingbereiche auf sehr elegante Weise und ermöglicht immerhin viel höhere Gewinne, wenn eine Option im Normalfall zum Ablaufzeitpunkt wie gewünscht endet. Denn bei einem „normalen“ Derivat, bei dem einfach auf steigenden Kurs gesetzt wurde, ist nicht ein Gewinn zwischen 75 bis 85 Prozent selbstverständlich, im Gegenteil.

Mobiler Handel ist auf iOS- (iPhone, iPad) und Android-Geräten (Samsung Galaxy, HTC Touch) möglich, daneben bietet Optionyard eine Versicherung gegen zu hohe Verluste an. Das Buchen am Wochenende ist zwar möglich, allerdings klärt der Broker nicht darüber auf, wie dabei Gewinne oder Verluste realisiert werden. Denn es gibt definitiv eine Zeit, in der die Welt nirgendwo handelt, nämlich von Freitag 00.00 h MEZ bis Montag 00.00 h MEZ, wobei schon börsenplatztypische Eigenheiten vernachlässigt werden. (Stuttgart beispielsweise nimmt Orders nur zwischen 09.00 – 20.00 h MEZ entgegen, auch wenn der außerbörsliche Direkthandel in Deutschland bei vielen Papieren zwischen 08.00 -22.00 h möglich ist. Wie das in Sydney läuft, dem ersten Börsenplatz auf dem Globus, an dem täglich gehandelt wird, weiß niemand.) Zu vermuten wäre, dass Optionyard High Yields beim Wochenendhandel ausschüttet, also besonders hohe Gewinne, wenn der Trade aufgeht. Das Papier wird dann vom Broker am erstmöglichen Börsenplatz am Montagmorgen gebucht und anschließend sofort verkauft. Lag der Trader richtig, werden oft Gewinne über 300 Prozent ausgeschüttet. Darauf findet sich auf Optionyards leider kein Hinweis.

Die OptionYard Handelsplattform

Die OptionYard Handelsplattform

Banking

Die Kunden können auf Optionyard ein Standardkonto ab 200 Euro, ein Premium-Konto ab 1.000 Euro mit 40 Prozent Bonus und ein VIP-Konto ab 2.500 Euro mit 50 Prozent Bonus eröffnen. Wer über 5.000 Euro einzahlt, wird als Elitetrader mit einem Bonus ab 80 Prozent belohnt (der durch Tradingaktivitäten verdient werden muss) und erhält eine persönliche Beratung durch einen Accountmanager. Auch werden dann SMS-Benachrichtigungen über Marktentwicklungen geschickt, der Elitetrader kann sich also auf eine Rundum-Betreuung verlassen. Der Accountmanager überwacht seine Orders und gibt Bescheid, wenn einmal hingesehen werden sollte. Der Support steht telefonisch (auch auf Deutsch, Mo – Frei 08.00 – 21.00 h), per Live-Chat und E-Mail zur Verfügung. Für die Education werden Erläuterungen auf der Webseite und tägliche Marktanalysen angeboten. Ein- und Auszahlungen nehmen deutsche Trader per Banküberweisung (kostenpflichtig), Kreditkarte oder Skrill vor.

Fazit zu unseren optionyard Erfahrungen

Die Tools des Brokers sind vorbildlich eingerichtet, auch zur Kapitalisierung und Unterteilung der Konten gibt es keinerlei Kritik. Die Education bieten einige Broker etwas umfangreicher an, doch das wird nicht jeden Trader stören. Ein denkwürdiger Punkt ist der Wochenendhandel, der im Unklaren bleibt. Es kann definitiv zu einer bestimmten Zeit am Samstag und Sonntag nirgendwo auf der Welt gehandelt werden, Optionyard wirbt aber gerade damit.