Bar Chart

Wir erklären, was Bar Charts können und warum sie für Scalper unverzichtbar sind.

Der Bar Chart ist nur ein Strich. Er wird zwischen dem Hoch- und Tiefkurs der jeweiligen Zeiteinheit gezeichnet. Es handelt sich um die einfachste Balkendarstellung, der die OHLC-Darstellung mit Open-High-Low-Close und dann der Candlestick folgen. Wie alle Balkencharts oder der Linienchart wird auch der Bar Chart exakt auf der Zeitachse eingetragen. Der Trader kann sich sein Chartprogramm nach bestimmten Zeiteinheiten einstellen.

Als sehr geeignet gelten beim Bar Chart die sehr kurzen Zeiteinheiten im Bereich zwischen einer und zehn Minuten, Scalper wenden hier gern Bar Charts wegen ihrer Übersichtlichkeit an. Bar Charts wurden für die Darstellung von Börsenkursen aus Balkendiagrammen entwickelt. Diese sind sehr alt und gelten für statistische Darstellungen als unverzichtbar. Man findet sie beispielsweise schon in den 1780er Jahren in Kompendien zur Wirtschaft (unter anderem von William Playfair, einem Pionier grafischer Darstellungen). Im Chartgeschehen nutzt diese einfache Variante denjenigen Tradern, die steigende und fallende Hochs und Tiefs zählen, aber sonst nicht viel über die Vorgänge während der kurzen Zeiteinheit des Bar Charts wissen müssen.

Aufbau des Bar Charts

Ein Bar Chart weist als Strich die exakte Länge zwischen Tief und Hoch seiner jeweiligen Zeitperiode auf. Diejenigen Trader, die sonst mit Candlesticks oder mit OHLCs arbeiten, nutzen den Bar Chart für die Identifikation von ultrakurzen Bewegungen. Der Bar Chart ist grün oder rot je nach der Kurstendenz (bullish oder bearish). Weiß oder schwarz kann er nicht sein, weil weiße Striche nicht erkennbar wären. Der Verlauf des Bar Charts findet im XY-Diagramm statt (Zeit-Preis). Rein visuell erschließt sich ein Bar Chart dem Betrachter sofort.

Aussage und Ableitungen

Dieser Chart stellt den großen Kursverlauf mit seinen Kursmuster ebenso dar wie die Preisbewegung im einzelnen Bar. Er liefert eine Aussage über die Tendenz und Höhe dieser Preisbewegung, aber nicht über den Eröffnungs- und Schlusskurs. Aus einem Bar Chart kann der Trader sehr übersichtlich die übergeordnete Kursbewegung mit allen bekannten Chartmustern und ebenfalls die Mikrobewegungen innerhalb weniger Minuten ableiten. Damit unterstützt ein Bar Chaart das Trading in sämtlichen Zeitfenstern.

Sinnvoller Einsatz

Trader setzen Bar Charts am häufigsten auf kurzen Zeitebenen ein. Sie liefern zwar auch das große Bild, doch dafür gibt es noch geeignetere Darstellungen. Auf Mikrobewegungen und Mikromuster kommt es am ehesten beim Scalping an. Hierbei gilt der Bar Chart als unverzichtbar. Der Trader wählt beispielsweise eine Minutendarstellung und zählt die steigenden oder fallenden Hochs und Tiefs. Jede weitergehende Chartdarstellung würde nur Verwirrung schaffen.

Stärken und Schwächen

Bar Charts entfalten ihre größte Stärke bei der übersichtlichen Darstellung im Mikrobereich. Die größte Schwäche ist das Fehlen von Eröffnungs- und Schlusskursen, die wiederum die nächsten Verwandte von Bar Charts – OHLC-Charts – liefern.

Bar Chart: Fazit

Bar Charts werden von Day- und Positionstradern eher selten genutzt, von Scalpern hingegen fast ausschließlich. Da im CFD-Bereich oft gescalpt wird, sind hier Bar Charts sehr wichtig. Wer ganze Forex-Lots handelt, wird diese Chartdarstellung hingegen wohl seltener verwenden, es sei denn, für den unmittelbaren Einstieg wird ein Signal im Mikrobereich gesucht.

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