Candlestick

Candlesticks gehören zu den populärsten Chartdarstellungen. Wir erklären ihre Funktionsweise.

Candlestick Charts sind Kerzencharts, sie sind historisch schon sehr alt. Für europäische Trader, die sie erst im späten 20. Jahrhundert kennenlernten, erscheinen sie als Abwandlung der Balkencharts. Kleinere Trends sind im Candlestick Chart leichter erkennbar.

Entstehung

Diese Darstellung stammt aus Japan, dort schuf sie der Händler Munehisa Homma schon im 18. Jahrhundert für die Prognose von Reispreisen. Hommas Intention war es, nicht nur den Chartverlauf über eine längere Periode – Wochen und Monate – darzustellen, sondern mithilfe der Kerze auch die Ereignisse während einer Woche, eines Monats oder auch eines Tages abbilden zu können. Kürzere Perioden wurden damals nicht gehandelt. Dieses Vorhaben glückte, Homma wurde sehr reich und später sogar japanischer Finanzminister. In Nordamerika und Europa wurden die Kerzencharts erst ab 1990 durch den amerikanischen Trader Steve Nison populär. Heute gehören sie zu den am meisten verbreiteten Chartdarstellungen.

Was stellt ein Candlestick dar?

Der Körper der Kerze – in der Regel ein Rechteck – entsteht durch die Spanne zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs der jeweiligen Periode. Wenn der Schlusskurs über der Eröffnung liegt, ist es eine bullishe Kerze, die weiß oder grün gezeichnet wird, umgekehrt erscheint sie bei bearisher Tendenz schwarz oder rot. Die Dochte auf der oberen und unteren Seite – falls vorhanden – reichen bis zum Hoch und Tief der Periode. Wenn sie fehlen, entsprachen das Hoch dem Eröffnungs- oder das Tief dem Schlusskurs. Es gibt durchaus Kerzen nur mit einem Docht auf einer Seite oder ganz ohne Dochte und auch Kerzen mit sehr langen Dochten und fast ohne Körper. Bei letzteren liegen Eröffnungs- und Schlusskurs (fast) auf einer Ebene, diese sehr unentschlossene Kerze heißt “Doji”.

Handelsempfehlungen

Zunächst einmal bietet jede einzelne Kerze für sich schon ein Handelssignal, denn je nach ihrer Tendenz lässt sie vermuten, dass sich der beobachtete Trend fortsetzt: Auf eine bullishe Kerze könnte die nächste bullishe Candle folgen. Kaufpunkte wären zum Beispiel der Schlusskurs und das Überschreiten des Hochs (Unterschreiten des Tiefs bei bearisher Tendenz). Darüber hinaus bilden mehrere Kerzen interessante, gut handelbare Formationen.

Fazit

Die populäre Darstellung bietet sehr viele Informationen auf engstem Raum und verdient es, dass sich jeder Trader damit beschäftigt.

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