Ist CFD Trading Abzocke?

Das Risiko beim CFD Trading ist hoch. Aber ist es deswegen gleich Betrug? Das sollten Sie wissen!

Ist CFD Trading Abzocke? Das fragen sich immer mehr Trading-Interessierte, die auf diese spannende Möglichkeit gestoßen sind. Gern würden sie auf diese scheinbar leichte Weise Geld verdienen, doch sie haben auch von schwarzen Schafen unter den Brokern gehört. Daher fragen sie sich, ob CFD Trading wohl Abzocke sein kann.

Leicht verdientes Geld mit CFDs?

Zunächst einmal ist klarzustellen, dass es sich auch bei einem seriösen Broker nicht um leicht verdientes Geld mit CFDs handelt. Der Handel mit den Contracts for Difference erfordert Analysen und Kenntnisse sowie eine sehr genaue Kalkulation des eigenen Risikos.

Zwar sind CFDs transparent, flexibel und preisgünstig zu buchen. Anleger können bei steigenden und fallenden Kursen etwas verdienen. Doch es droht mit jedem Einsatz ein Totalverlust. Dieser kann zwar durch einen Stopploss begrenzt werden, jedoch sind die Preisschwankungen bei einem CFD enorm: Er kann preislich in Sekunden um 20, 50 oder 100 Prozent seines Buchungswertes steigen oder fallen.

Ein Stopploss von zehn Prozent könnte zum sofortigen Ausstoppen führen – anschließend läuft der CFD wieder in die richtige Richtung. Das ist wahrlich nichts für nervenschwache Anleger. Daher ist der Handel mit CFDs nicht leicht.

Wenn Geld verdient wird, dann auf keine leichte Weise. Die CFDs sind an sich nicht das Problem, auch unseriöse oder betrügerische Broker müssen es nicht sein. Vielmehr stellt sich der Anleger selbst ein Bein. Er kalkuliert zu wenig, agiert zu ungeduldig und handelt ohne Plan. Darf man daher einem Broker – dessen Lizenz und gute Handelskonditionen vorausgesetzt – Abzocke beim Handel mit CFDs vorwerfen?

Das ist eine Frage, die zu zwiespältigen Antworten führt. Broker werben gern sehr vollmundig um ihre Kunden und suggerieren offen oder unterschwellig, dass sich mit CFDs sehr leicht Geld verdienen lasse. Das stimmt ausdrücklich nicht. Wenn es so wäre, täte es die ganze Welt. Es gäbe vielleicht nicht einmal mehr die allein durch Gier motivierte Kriminalität. Auch gäbe es keinen Niedriglohnsektor und erst recht keinen Bausparvertrag, mit dem der brave Angestellte mühsam Vermögen aufbaut.

Viele Manager, die Millionen verdienen, dafür aber einen unerhörten Stress ertragen müssen, würden sich liebend gern vor den Computer setzen und ganz leicht mit CFDs Geld verdienen. Wir alle können sicher sein: 95 % dieser Manager haben sich diese Sache schon einmal angesehen. Es sind erfahrene, nüchterne Wirtschaftsfachleute, die keinesfalls zu dumm sind, ein CFD-Konto zu eröffnen und sich über die Handelskonditionen zu informieren. Am Ende sind sie alle Manager geblieben. Fazit: CFDs sind kein leicht verdientes Geld.

Schwarze Schafe unter den CFD Brokern

Es gibt wie überall auch in dieser Branche schwarze Schafe. Zunächst wären in diesem Zusammenhang die unregulierten Broker zu nennen. Trader sollten einem Anbieter ohne Lizenz einer staatlichen Aufsichtsbehörde strikt misstrauen. Broker sind nicht verpflichtet, mit Lizenz zu arbeiten, doch 99,9 % aller Branchenteilnehmer verfügen über mindestens eine Lizenz, manchmal sogar über mehrere in verschiedenen Staaten. Das besagt, dass sie sich freiwillig der Kontrolle und Regulierung einer staatlichen Aufsichtsbehörde unterwerfen – ein eindeutiger Ausweis von Seriosität.

Es gibt allerdings noch weiter Indizien für ein schwarzes Schaf. Zu hohe Mindestkapitalisierungsanforderungen zählen ganz eindeutig dazu. Auch zu hohe Spreads, Auszahlungsgebühren und Kosten für inaktive Konten können keinesfalls als seriös gelten. Wenn ein Broker die Verlustrisiken beim CFD-Handel verschweigt oder verharmlost, sollte ihm kein Trader trauen. Seriöse Broker platzieren sehr deutlich auf ihrer Seite einen Risikohinweis.

Ein weiterer Punkt sind hohe Boni, mit denen Trader angelockt werden, die jedoch zunächst einmal sehr oft umgesetzt werden müssen, bis sie zur Gutschrift kommen. Einige Broker verlangen nur das Fünffache, andere das 50-Fache vom Bonusbetrag. Das reizt Trader zum permanenten, möglicherweise verlustreichen Handel.

Broker, die so vorgehen, arbeiten nicht mehr sehr seriös. Fallen Sie nicht auf die schwarzen Schafe der Branche herein! Wir informieren Sie über seriöses, gewinnträchtiges CFD-Trading!

Informieren & Ratgeber nutzen!

Unser Ratgeber geht auf alle Aspekte des CFD-Tradings ein. Damit bewahren wir Sie vor der Illusion, mit ein paar schnellen Trades blitzschnell reich zu werden und auf unseriöse Verlockungen und Verlautbarungen eines pechschwarzen Broker-Schafs hereinzufallen.

Beachten Sie auch die Handelsregeln und das Risiko-Management für CFDs, beides Themen, mit denen sich unsere Fachautoren gut auskennen. Auf diese Weise entgehen Sie der so berüchtigten wie gefürchteten CFD Abzocke und gelangen nur an seriöse Anbieter.

Fazit: Ist CFD Handel Abzocke?

Seriöse Broker zocken ihre Kunden nicht ab, allerdings werben auch sie teilweise etwas offensiv. Das ist bei dem Wettbewerb in der Branche kein Wunder und soll daher als legitim gelten. Trader müssen wissen, dass sich mit CFDs nicht ganz leichtweg Geld verdienen lässt, dass aber bei einem wirklich seriösen Broker die Chancen auf Gewinne gut stehen.

Wir hoffen dieser Artikel hat geholfen. Wenn ja, dann freuen wir uns über ein „Like“ oder ein „+1“. Falls Sie direkt loslegen wollen, haben wir hier noch eine Broker-Empfehlung:

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