CoG (Centre of Gravity) Strategie

Wie so oft liefert auch diese Strategie gute Einstiegspunkte, aber der Exit kann deutlich schwieriger sein.

Die CoG Strategie (Centre of Gravity) von E.M. Belkhayate geht vom Ansatz aus, dass es für die Entwicklung von Kursen einen Schwerpunkt gibt, also ein “Gravitationszentrum”. Sollte sich ein Kurs von diesem Zentrum wegbewegen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er wieder zum Zentrum zurückfindet.

Der Entwickler Belkhayate ist technischer Analyst, seine Strategie ist in Frankreich sehr populär und erhielt dort im Jahr 2009 die goldene Trophäe der Pariser Messe für Technische Analyse.

Funktionsweise von Centre of Gravity nach Belkhayate

Sollte ein Kurs sehr weit vom Gravitationszentrum seines ursprünglichen Kursverlaufs abweichen, geht der Trader eine Position ein. Für die Visualisierung erfolgt nach Belkhayate eine Berechnung des dynamischen Schwerpunkts auf Basis des 4-Stunden-Charts. Um den Schwerpunkt herum liegen sechs parallele Linien, die sich aus Support- und Resistance-Punkten und Fibonacci Levels ergeben.

Wenn der Kurs das dritte Band erreicht, weicht er so extrem vom Schwerpunkt ab, dass nach Belkhayate die Wahrscheinlichkeit eines Rückschlags zum Schwerpunkt über 90 % liegt. Daher eröffnen Trader Shortpositionen bei Abweichungen nach oben und Longpositionen bei Abweichungen nach unten. Es wird nur trendfolgend gehandelt. Der Trend wird durch die Linie des dynamischen Schwerpunkts angezeigt. Wenn diese nach oben weist, werden nur Kaufsignale gehandelt, umgekehrt nur Verkaufssignale.

Stärken und Schwächen von CoG nach Belkhayate

Die Auffassung, dass Kurse auch in Trendphasen um einen Schwerpunkt herum pendeln, ist richtig. Daher kann die Strategie in der Tat gut funktionieren, wenn der Trader das Ausmaß der Volatilität kennt, das aber auch durch die Berechnung der CoG-Linien angezeigt wird.

Allerdings ist unklar, wie das System auf überraschende Breakouts reagiert. Nach einem Breakout erfolgt oft ein kleiner Rücksetzer, der in diesem Fall ein antizyklisches Handelssignal auslösen könnte, doch danach setzt sich der Trend oft fort. Das müsste eigentlich zu Verlusten führen.

Fazit zur Centre of Gravity nach Belkhayate

Die CoG Strategie nach Belkhayate bestimmt eindeutige Einstiegspunkte, die Exit-Bestimmung ist etwas ungenauer. Der Trader kann einen eigenen Stop Loss zum Beispiel mithilfe der Slow Stochastic wählen. Diese Problematik relativiert sich dadurch, dass das System nur etwa drei bis vier Signale monatlich liefert. Es ließe sich gut auf mehrere Werte mit Tagescharts anwenden.

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