CFD Crossing TEMAS

Dreimal exponentiell gewichteter, gleitender Durchschnitt: da liest sich die Abkürzung TEMA doch wesentlich einfacher.

Crossing TEMAs stammen von Claus Grube und gehören zu einer Trendfolgestrategie. Der Autor hält sie in jedem Markt für vielversprechend. Sie kann für Swing- und Daytrading genutzt werden und basiert auf einen dreifachen EMA (exponentiell gewichteter gleitenden Durchschnitt), das führt zur Bezeichnung TEMA als Akronym für Triple Exponential Moving-Average. Crossing TEMAs sollen Trendwechsel früher anzeigen als reguläre EMAs.

Funktionsweise von Crossing TEMAs

Kreuzende TEMAs liefern ein Kaufsignal für eine Call- oder Put-Position. Es kommen ein langsamer und ein schneller TEMA zum Einsatz, wobei der langsame TEMA die Strecke einer Fibonacci-Zahl zurücklegen soll. Das Verhältnis zwischen den beiden Crossing TEMAs soll 1:5 betragen, doch es gibt auch viele andere Möglichkeiten je nach Volatilität.

Sobald der schnelle den langsamen TEMA nach oben schneidet, entsteht ein Signal für eine Long Position, im umgekehrten Fall für Short. Beim Eingehen einer neuen, gegenläufigen Position wird die vorherige ausgestoppt. Der Trader ist also permanent investiert.

Stärken und Schwächen von Crossing TEMAs

Das Prinzip ist schon länger bekannt, mit der Slow und Fast Stochastik lässt es sich ähnlich operieren. Prinzipiell zeigen Crossing TEMAs den möglichen Beginn eines neuen Trends an, jedoch passiert das in Seitwärtsphasen natürlich fortwährend.

Wenn der Trader die Perioden so einstellen kann, dass er einer Seitwärtsphase ausweicht, wäre das System sinnvoll. Das ist wohl auch geplant, erfordert jedoch einiges an Geschick.

Für einen Expert Advisor dürften sich Crossing TEMAs nur begrenzt eignen, es sei denn, ein Indikator für die Volatilität würde eingebunden, der das Periodenverhältnis zwischen langsamem und schnellem TEMA fortlaufend an die Volatilität anpasst. In diesem Fall könnten Crossing TEMAs sehr profitabel funktionieren.

Crossing TEMAs Fazit

Das System kann profitabel sein, verlangt aber viel Geschick und sollte nach seinem Erfinder Claus Grube mit einem Trailing Stop arbeiten. Grube hat lange Zeit den EuroStoxx 50 mit einem 30-Punkte-Trail erfolgreich auf diese Weise gehandelt. Trader müssen die richtigen Einstellungen für ihren präferierten Wert und Zeithorizont herausfinden.

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