CFD-Strategien: Grundlagen

Erfolgreicher CFD-Handel fängt mit der Strategie an und hört bei ihr auf. Wir erklären, warum.

Der Handel mit Wertpapieren jeglicher Art erfolgt nach einer Strategie, die mehr oder weniger gut strukturiert und begründet sein kann. Selbst wer willkürlich “aus dem Bauch” eine Position nach der anderen setzt, verfolgt damit eine Strategie, die man als “Random” bezeichnen könnte.

Es gibt aber einige etablierte Strategien wie Trendfolger oder Breakout, die sich praktisch jeder erfolgreiche Trader zu eigen macht. Trader sollten diese Strategien also kennen, um sie je nach Marktlage einsetzen zu können. Sie können zum Beispiel pro- oder antizyklisch handeln, grundsätzlich auf Breakouts setzen oder auch ganz bestimmte Muster wählen. Social Trading ist auch eine Strategie, die aber nur wenig eigene Kenntnisse voraussetzt.

Zu den Basiswerten jeder Strategie gehören der Anlagehorizont, das Risiko- und Money-Management in Abhängigkeit von den Ressourcen des Traders (Zeit und Geld), die gewählte Assetklasse und die Handelsvehikel (CFDs, andere Derivate, Aktien, Forexlots, Rohstofffutures etc.) und nicht zuletzt die persönliche Handlungsweise eines Menschen. Dieser Punkt wird oft unterschätzt. Es gibt Personen, die eine Position eingehen und dann in Ruhe zehn Minuten oder drei Stunden darauf warten können, was passiert, ohne ihre Stopps zu bewegen. Andere Menschen können das nicht.

Funktionen von Strategien

Als grundlegende Funktion jeder Handelsstrategie könnte man bezeichnen, das Handeln anhand einer Kursprognose mit dem Zeit-, Risiko- und Moneymanagement des Traders zu verknüpfen.

Zwar bilden Börsenkurse fraktale Muster, sodass eine Kursbewegung mit Minutenstäben der des Jahrescharts ähnelt, dennoch werden auf beiden Zeitebenen unterschiedliche Strategien genutzt. Auf Jahressicht nehmen beispielsweise fundamentale Faktoren auf die Kursbewegung großen Einfluss, auf Minutensicht praktisch nicht – außer bei sehr schwerwiegenden Ereignissen, die einen Crash oder – seltener – eine Kursexplosion auslösen.

Der Trader bemerkt aber diese Ereignisse nicht rechtzeitig, um sie in seine Strategie einbeziehen zu können. Bestimmte Muster bilden sich in Tages- und Wochencharts sowie in bestimmten Assetklassen wie den Aktien sehr gut aus, in anderen Assetklassen spielen sie keine Rolle und/oder verleiten zu Fehleinschätzungen. Der Trader muss daher diejenige Strategie finden, die zu seiner Handlungsweise und seinen Ressourcen passt (siehe oben). Das ist der Grund, warum manche Trader mit Erfolg über Jahre nur einen bis maximal vier Werte handeln.

Bei den möglichen Strategien kann sich der Trader nun zwischen einem Handel eher nach Fundamentaldaten, nach reiner Charttechnik, nach persönlichen Entscheidungen oder nach einem mechanischen Handelssystem entscheiden. Letzteres wird heute mit spezieller Software in einen Expert Advisor implementiert. Sehr gut ausgebildete und intelligente Trader verknüpfen mehrere solcher Strategien und wenden sie der Marktsituation entsprechend an.

Das zählt zu den wichtigsten Funktionen von Strategien: Sie müssen zur aktuellen Marktsituation passen. Diese ändert sich immer wieder, darauf muss sich jeder Trader einstellen. Es gibt beispielsweise Assets, die sich über Monate sehr gut mit einer Trendfolgestrategie handeln lassen, dann über Wochen überhaupt nicht.

Nutzen von Strategien

Wer ohne oder mit der falschen Strategie handelt, wird auf Dauer verlieren. Zu jeder Strategie gehört das Moneymanagement. Eine an sich richtige Kursprognose scheitert allzu oft am falschen Einsatz von Kapital und dem falschen Setzen von Stopps. Es gibt sogar Untersuchungen, die in der Mehrheit aller Fälle (bis 80 %) eine richtige Kursprognose der Trader unterstellen, obwohl die überwiegende Mehrheit der Trader am Ende verliert. Das belegt die oben ausgeführte Hypothese, dass eine Strategie die Kursprognose mit dem Einsatz von Kapital und Zeit sowie dem Managen des Risikos verknüpfen muss.

Handelsstrategien: grundlegende Unterschiede

Es gibt Strategien, Techniken und Taktiken im Handel, die recht unterschiedliche Ansätze verfolgen. Kein Trader der Welt setzt sie alle ein, teilweise werden sie auch sehr kritisch hinterfragt. Für den Überblick genügt es, wenn Trader wissen, womit sie es zu tun haben. Unter anderem lassen sich folgende Techniken auch als “Strategien” klassifizieren:

Das sind nur einige Beispiele, es gibt noch zahllose weitere Strategien.

Fazit zu den Handelsstrategien

Ohne Strategie wird ein Trader grundsätzlich überwiegend verlieren. Er sollte also einige Strategien kennen und sie den Marktverhältnissen und seinen eigenen Handelsmöglichkeiten entsprechend einsetzen. Zum erfolgreichen Handel gehört die Kenntnis einiger Strategien und die Beurteilung, welche sich für die aktuelle Marktsituation am ehesten eignet.

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