GTC Order

Dies ist kein echter Ordertyp, sondern ein Orderzusatz. Welchen Vorteil bietet sich dem Trader damit?

GTC heißt “Good Till Cancelled” und ist ein Orderzusatz. Die Order bleibt so lange im System, bis sie ausgeführt wurde oder der Auftraggeber sie storniert. Nicht alle Broker bieten diesen Orderzusatz an, in vielen Fällen muss eine Zeitgrenze festgelegt werden. Diese kann oft nur bis zum jeweiligen Jahresende reichen. GTC-Orders sind aber gerade für das umfassende und auch langfristige Trading wichtig.

Funktionsweise von GTC

Hierzu gibt es nicht viel anzumerken. Mit dem Orderzusatz bleibt die Order im System. Dem stehen Orders gegenüber, die automatisch mit dem Handelsschluss am selben Tag enden (GFD, Good For Day) oder die eine willkürliche Zeitbegrenzung über Tage, Wochen oder Monate erhalten.

GTC kann für sämtliche Arten von Wertpapieren und sämtliche Orderarten bis auf die Market Execution verwendet werden. Letztere kommt schließlich sofort zur Ausführung. Der Einsatz von GTC Orders ist sehr bedeutsam. Wer sich ein umfassendes Portfolio für das Positionstrading aufbauen möchte, ist dringend darauf angewiesen, weil er sonst den Überblick verlieren würde.

GTC Orders: Vor- und Nachteile

Der eindeutige Vorteil ist die Möglichkeit, sich ein “Orderportfolio” aufzubauen. Es gibt zahllose Möglichkeiten, an der Börse zu agieren. Daytrading und Scalping gelten als en vogue, doch es besteht auch die Variante, dass sich Anleger Kaufstopps für alle möglichen Werte in beide Richtungen programmieren.

Darunter können auch mehrere Kaufstopps für einen Wert sein. Dann können die Anleger nach dem Einbuchen auch Trailing Stops oder einfache Stop Loss Orders programmieren. Bei Aktien und auch bei den auf sie abgeleiteten Derivaten findet aber nicht sehr viel Bewegung statt. Positionstrader lassen ihre Wertpapiere über Wochen, Monate und Jahre im Portfolio. Es lohnt definitiv nicht, dort jeden Tag hinzuschauen und womöglich an den Orders herumzuspielen.

Für solche Szenarien entfaltet der Zusatz GTC seine volle Wirkung. Die Trader können einen aufkeimenden Gedanken – dieses Wertpapier könnte einen Kaufstopp an dieser und jener Stelle erhalten – programmieren und müssten anschließend nicht mehr darüber nachdenken.

Als nachteilig könnte sich die Gefahr einer gewissen Fahrlässigkeit mit solchen Orders erweisen. Auch verleiten sie natürlich dazu, endlos viele Orders zu programmieren, bei denen am Ende der Überblick verloren geht.

Fazit zu GTC-Orders

Dieser wertvolle Orderzusatz entlastet die Trader. Sie müssen allerdings beachten, dass sich der Markt ändert und der Gedanke, mit dem einmal eine Order “auf ewig” einprogrammiert wurde, in einigen Tagen oder Wochen manchmal obsolet geworden ist. Daher bringen GTC-Orders auch die Gefahr der Unübersichtlichkeit mit sich.

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