Hammer Muster

Der Hammer ist ein recht eindeutiges und zuverlässiges Signal. Wie sieht seine Erfolgsquote aus?

Der Hammer ist ein Muster, das am Ende von Abwärtstrends erscheinen kann und dann eine veränderte Marktstimmung darstellt. Dieses Muster eignet sich besonders als Signalgeber für Aktien und Indizes.

Hammer: Funktionsweise

Ein Hammermuster benötigt zur vollständigen Etablierung vier Kerzen, von denen die beiden ersten bearish, die dritte ein Hammer und die vierte bullish sein müssen. Der Eröffnungskurs der letzten, bullishen Kerze muss über dem Schlusskurs des Hammers notieren. Wenn der Hammer durch die vierte Kerze bestätigt wurde, kann der Trader mit der Eröffnung der nächsten Kerze zum Marktpreis eine Long-Position eingehen.

Nach der Hammer-Tradingstrategie gibt es keine Shortsignale, dafür ist die Umkehrformation Shooting Star zuständig. Sie zeigt den Trendwechsel vom Aufwärts- zum Abwärtstrend an.

Zu beachten ist, dass ein Hammer selbst bullish oder bearish (weiß oder schwarz, grün oder rot) sein kann, aber durch den sehr kleinen Kerzenkörper mit längerem Docht gekennzeichnet ist. Der Hammer wird durch die beschriebene Gesamtformation der vier Kerzen, nicht allein durch sein Aussehen definiert. Ein langer Docht zeigt allerdings die hohe Bedeutung solcher Kerzen an, zu denen neben dem Hammer und dem Shooting Star auch noch der Hanging Man gehört.

Der Hammer ist besonders dann wichtig, wenn er sich nach ausgeprägten Glattstellungsverkäufen bildet. Die Kräfte der short positionierten Trader erlahmen, die Bullen stemmen sich nun endlich gegen den Abwärtstrend. Der Tradingexperte Thomas Bulkowski hat den Hammer in seine „Enzyklopädie der Candlesticks“ aufgenommen und schreibt ihm eine Trefferquote von 60 % zu.

Stärken und Schwächen des Hammers

Die Stärke des Hammers besteht darin, dass die Signalgebung sehr eindeutig ist. Nach ausgedehnten Abwärtstrends ist das Signal auch relativ zuverlässig. Am Tag, an welchem ein Hammer entsteht, finden umfangreiche Verkaufsaktivitäten statt, die oft schon nach der Börseneröffnung einsetzen. Im Verlaufe dieses Handelstages erholt sich das Wertpapier jedoch wieder, sodass sein Schlusskurs über dem Eröffnungskurs liegt. Das lässt sich gut handeln.

Eine Schwäche ist die statistisch nur begrenzte Erfolgsquote, die Bulkowski auf 60 % beziffert und die schlimmstenfalls bei etwas uneindeutiger Signallage auch noch schwächer ausfallen kann.

Fazit zum Hammer

Der Hammer lässt sich zweifellos gut und eindeutig handeln, Gewinne sind aber nicht gesichert. Trader sollten daher den Stop Loss ruhig etwas enger setzen. In diesem Fall hätte auch das erste Beispiel zu einem kleinen Gewinn geführt.

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