CFD Ichimoku TKC Strategie

Eine äußerst komplexe Strategie aus dem asiatischen Markt. Sorgfältig angewendet, kann sie gute Gewinne abwerfen.

Der Ichimoku TKC (Ichimoku Tenkan Sen-Kijun-Sen Schnitt) gehört zu den ältesten Strategien des Ichimoku Systems von Goichi Hosoda. Diese Strategie wenden wegen ihrer Herkunft aus Japan bevorzugt asiatische Händler an. Erst in den 1990er Jahren fand sie ihren Weg nach Amerika und Westeuropa.

Das gesamte Ichimoku System ist ein aufwendiges Charting System mit fünf Linien, die zu Kauf- und Verkaufssignalen führen. Der Ichimoku TKC ist eine der davon abgeleiteten Strategien.

Ichimoku TKC: Funktionsweise

Das gesamte Ichimoku System besteht aus den fünf Linien/Indikatoren in verschiedenen Zeiteinheiten

  • Tenkan Sen als drehende Linie, die sich aus dem Durchschnitt der letzten neun Perioden ergibt und das kurzfristige Momentum misst,
  • Kijun Sen als Standard Linie über 26 Perioden,
  • Senkou Span A als erste Hauptlinie und Durchschnitt zwischen Tenkan und Kijun Sen mit einer Vorausprojektion über 26 Perioden,
  • Senkou Span B als zweite Hauptlinie und Durchschnitt über die letzten 52 Perioden sowie
  • Chikou Span als verzögernde Linie.

Der Ichimoku TKC basiert auf dem Schnitt zwischen Tenkan und Kijun Sen Linie ebenso wie auf der Relation des Schnitts zur „Wolke“ des Gesamtsystems. Die Strategie lässt sich auf Tages- und Wochencharts anwenden. Wenn der Tenkan den Kijun nach oben schneidet, ergibt sich ein Kaufsignal, umgekehrt ein Verkaufssignal. Dafür gibt es die Bedingung, dass der Markt außerhalb (oberhalb beim Kauf, unterhalb beim Verkauf) der Wolke nach spätestens vier Perioden geschlossen hat.

Für die Absicherung der Position kommt ein Stop Loss zum Einsatz, der außerhalb der Wolke liegen muss. Dieser Stop Loss liegt recht weit entfernt, er soll lediglich große Verluste verhindern. Normalerweise wird die Position im Gewinn ausgestoppt, wenn es zwischen Tenkan und Kijun Sen zu einem gegensätzlichen Cross kommt.

Stärken und Schwächen des Ichimoku TKC

Der Ichimoku TKC gehört wie das gesamte Ichimoku System zu einem komplexen Revelator, der zwar die Marktbewegungen logisch aufgreift, der aber dem normalen Trader vor allem bei schnellen Marktbewegungen nicht mehr beherrschbar erscheinen kann. Funktionieren dürfte er nur mithilfe eines Expert Advisors.

Zu beachten ist, dass Revelator-Systeme, die in beide Richtungen handeln, permanent weiterhandeln müssen. Es wechseln sich kleine Gewinne und Verluste blitzschnell ab, ein zwischenzeitliches Aussteigen dürfte fast immer im Verlust enden. Der Trader muss so lange agieren, bis ein eindeutiger Trend in die Gewinnzone führt.

Ichimoku TKC: Fazit

Es handelt sich beim Ichimoku TKC um eine recht komplexe Trendfolgestrategie mit fünf Trendlinien und darum gruppierten Wolken, die zu potenziell profitableren Trading-Setups führen. Die Strategie wird auch oft angewendet, ist aber per se nur etwas für erfahrene Händler, die sie auf einen Expert Advisor übertragen können. Es wird vor dem Einsatz eine gründliche Analyse der jeweiligen Assets empfohlen.

Der Ichimoku TKC soll sich gut für Aktienindizes, Rohstoffe, Devisenpaar und auch Einzelaktien eignen. Die besten Ergebnisse werden Händler wahrscheinlich mit großen Zeitaggregationen über Tage, Wochen und Monate erzielen.

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