Lefort Indicators

Es gibt verschiedene Strategien auf Basis der Lefort Indikatoren. Die Grundlagen dieser komplexen Tools erklärt.

Lefort Indicators des französischen Traders Eric Lefort gehören zu den Werkzeugen, aus denen sich Strategien entwickeln lassen. Sie werden für unterschiedliche Zwecke eingesetzt und kombiniert auf alle Assetklassen angewendet (Aktien, Indizes, Forexwerte, Rohstoffe). Die Lefort Indicators funktionieren in vielen Zeiteinheiten und können daher für das Daytrading und auch für Swingtrading genutzt werden.

Eric Lefort hat mehrere Tradingbücher veröffentlicht und gehört zum Team einer französischen Webseite für Investoren. Das Unternehmen bietet auch Tradingseminare an, die Lefort Indicators sind in Frankreich sehr populär.

Funktionsweise der Lefort Indicators

Die einzelnen Lefort Indicators stehen heute in einigen Softwareprogrammen zur Verfügung. Im Einzelnen:

  • Lefort REPULSE Indikator: Repulse ist ein Zurückschlagen. Dieser Indikator kann bei Entscheidungen behilflich sein, wenn ein tendierender Markt einen neuen Impuls zeigt. Der Repulse Indikator signalisiert den Abbruch des Trends. Das verschafft dem Trader eine Entscheidungsgrundlage dafür, ob er seinen Stop Loss anpassen oder die Position gleich schließen soll. Es kommen drei Ebenen zum Einsatz: Kurze lineare Bewegungen werden ebenso untersucht wie fortlaufende Schwingungen und anhaltende Trends. Im Zusammenspiel zeigen diese Ebenen den passenden Entscheidungsmoment auf.
  • Lefort RETRACEMENT 90 Indikator: Auch dieser Indikator überwacht Impulse und Trends. Hierbei ist besonders der Durchschnitt über 90 Perioden wichtig, den eine horizontale Linie anzeigt. Diese verweist auf die langfristige Ausgewogenheit des Kursgeschehens.
  • Lefort STPMT Indikator: Das Kürzel STPMT bedeutet “La Stochastique Pondérée-Moyen Terme (Medium-term weighted stochastics = mittellange Stochastik). Dieser Indikator berücksichtigt das Timing und die Richtung gleichermaßen. Es sind generelle Trends, Richtungsänderungen, der Zeitpunkt für eine Positionseröffnung und die richtige Positionierung von Stopps zu erkennen.
  • Lefort CYCLE Indikator: Dieser wird vom STPMT abgeleitet und stellt dessen gleitenden Durchschnitt dar. Kauf- und Verkaufsgelegenheiten sind noch deutlicher erkennbar, die Marktrichtung hingegen nicht.

Stärken und Schwächen der Lefort Indicators

Diese Indikatoren liefern eine umfangreiche Werkzeugkiste, sie sind sogar miteinander kombinierbar und lassen sich – das ist heutzutage wichtig – in Softwareprogramme integrieren. Ein weiterer Vorzug ist die offensichtliche Anwendbarkeit in fast allen Zeitebenen und Assetklassen.

Als Schwäche könnte die Komplexität der Lefort Indicators gelten. Entweder werden sie in Expert Advisors integriert und müssen dann funktionieren, oder der Trader hat damit einen unglaublichen Aufwand.

Fazit zu den Lefort Indicators

Diese Indikatoren sind klug erfunden, sie basieren auf handfestem Know-how und haben sich praktisch bewährt. Es sind allerdings ausgesprochene Profi-Tools, die in ihrer Komplexität entweder automatisch ablaufen oder als schwer handhabbar gelten müssen.

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