Psychologische Aspekte beim CFD Handel

Emotionen spielen eine große Rolle beim CFD Handel. Mit diesen Tipps haben Sie sie im Griff!

Beim Handel an der Börse spielen psychologische Aspekte immer eine Rolle, beim CFD-Trading sind sie überragend bedeutsam. Wenn wir davon ausgehen, dass die rein technischen Aspekte des Handels durch eine durchschnittlich intelligente Person in einigen Tagen erlernbar sind, dann entscheidet in der Tat allein die Psychologie über Erfolg oder Misserfolg beim CFD-Trading.

Welche Rolle spielen die Emotionen beim CFD-Trading?

Aktive Trader – erfolgreiche und weniger erfolgreiche – wurden im Rahmen umfangreicher Studien nach ihren Gefühlen beim Trading befragt. Es gab höchst unterschiedliche Antworten. Die Skala der Gefühlsstärke reicht von Wut oder grenzenloser Euphorie auf der einen Seite bis zum Gegenteiligen: “Nichts. Ich fühle nichts beim Trading. Ich handle wie ein Automat.”

Dazwischen liegen leichter Ärger und verhaltene Freude, Missmut, Langeweile, Vergnügen und humoristische Betrachtung sowie in hohem Maße die berüchtigten Was-wäre-wenn-Fantasien (… ich heute noch Millionär würde). Letzteren steht die Panik gegenüber, alsbald unter der Brücke schlafen zu müssen.

All diese Emotionen beeinflussen natürlich die Handelsentscheidungen. Auch der Trader, der vorgeblich nichts fühlt, ist davor nicht geschützt, im Gegenteil: Vielleicht ist er sogar am meisten betroffen. Denn auch der Laien-Psychologe ahnt, was hinter seiner Antwort steckt: Vermutlich eine massive Verdrängungsreaktion. Man kann nicht mit Geld herumspielen, ohne etwas zu fühlen. Es stellt sich nun die Frage, ob Gefühle per se schädlich sind. Die Antwort sei schnell gegeben, sie sind es nicht, nicht beim Trading und auch sonst nirgendwo. Sie gehören als Warn- und Motivationssignal zum menschlichen Grundgerüst, Gott sei Dank.

Erfolgreiche und gefühlsmäßig gesunde Trader berichten in ihren Publikationen regelmäßig über ihre Gefühle. Sie ärgern sich über Slippage, sie beobachten ihre eigene Gier, sie klagen über Langeweile, wenn an den Märkten nichts passiert. Sie beschreiben ihre Freude daran, durch verschiedene Märkte zu surfen, um nach den besten Gelegenheiten zu fischen.

Daher sei den Einsteigern ins CFD-Trading mit auf den Weg gegeben, dass Gefühle keinesfalls schädlich sind. Es sollten nur gesunde, angemessene Gefühle sein. Der Trader sollte sich beobachten und auch richtig einschätzen können, wann ihn die Emotionen übermannen und er lieber die Finger vom Trading lassen sollte. Wenn er den Laptop aus dem Fenster wirft, ist es zu spät.

Was unterscheidet den Profi vom Anfänger?

Profis haben kaum andere Gefühle als Anfänger, jedoch handeln sie nach einem strikten Plan. Dieser Plan schließt Verluste mit ein. Das bedeutet nicht, dass sich ein Profi über den Verlust nicht ärgert. Ebenso freut er sich über den Gewinn. Diese Gefühle sind ihm aber von vornherein geläufig, sie übermannen ihn nicht.

Der größte Unterschied auf psychologischer Ebene besteht zwischen Profis und Anfängern darin, dass Profis unabhängig von ihren Gefühlen nicht von ihrem Plan und ihrer Methode abweichen. Anfänger – daher sind es ja Anfänger – können die Gefühle auf rein statistischer Ebene noch nicht einordnen. Wenn sie einen Plan entworfen haben, tendieren sie beim ersten Misserfolg dazu, diesen Plan komplett zu verwerfen. Doch er war vielleicht gar nicht so schlecht.

Es fehlt den Anfängern ein statistisches Gefühl dafür, wie schlimm ein Verlusttrade eigentlich ist. Das ist so ähnlich wie beim Autofahren: Sollte ein junger Fahranfänger einen kleinen Unfall bauen, so werden er und seine Angehörigen die Augen verdrehen und sich denken: Oh mein Gott, dieser Junge hat den Wagen erst seit zwei Wochen, doch schon hat es gekracht. Er baut nun fortlaufend Unfälle, wahrscheinlich alle zwei Wochen einen. Die Datenlage gibt das schließlich gefühlt auch her.

Der erfahrene Autofahrer, der in zwanzig Jahren einen kleinen Unfall baut, weiß rein gefühlsmäßig, dass ihm das nur sehr selten passiert. Vielleicht zweieinhalb Mal im ganzen Leben, und davon geht die Welt nicht unter.

Soll nun der Trading-Anfänger seinen Gefühlen misstrauen? Soll er stur seinem Plan folgen, bis das Kapital vernichtet ist? – Keinesfalls. Gefühle sind immer noch die besten Warnsignale, die wir haben. Wenn ein Trading-Anfänger selbst einen Plan entworfen hat und dieser sehr schnell, sehr deutlich scheitert, wenn dann die logischen Gefühle großer Verdruss und Ärger sind, dann stimmt vielleicht generell mit diesem Plan etwas nicht. Es ist daher unter Umständen richtig, den Plan zu verwerfen.

Hier kommt nun der sachlich-kognitive Unterschied zwischen Profis und Anfängern ins Spiel: Profis verfügen über bewährte Methoden, die auf der reinen Sachebene zu begründen sind. Sie erwirtschaften über längere Zeiträume Gewinn. Damit der Anfänger trotz seiner Gefühle weiter handeln kann, sollte er nur begründeten Plänen folgen.

Social Trading wäre eine Methode, eine andere wäre großes Fachwissen, das die Trading-Profis in ihren Publikationen zur Verfügung stellen.

Psychologie des Tradings: Fazit

Niemand sollte glauben, emotionsloses Trading wäre der richtige Weg. Doch über unseren logischen, gesunden Gefühlen, der Freude und dem Ärger sollte ein handfester, sachlich begründbarer Tradingplan stehen.

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