Social Trading mit CFDs

Einfach erfolgreichen Tradern folgen und Geld im Schlaf verdienen - klingt zu einfach? Wir machen den Test.

Das CFD Trading wird auch von Social Trading Anbietern genutzt. Prominentestes Beispiel im deutschsprachigen Netz ist die Plattform ayondo. Sie ermöglicht es Anlegern, Tradingsignale von erfahrenen, erfolgreichen Tradern zu übernehmen und auch direkt mit dem eigenen Konto zu verknüpfen. Als Trading-Vehikel werden ausschließlich CFDs genutzt.

Was ist Social Trading?

Social Trading basiert auf dem Wissenstransfer in einer Trading-Community. Es gibt unter den vielen Tradern immer einige sehr erfolgreiche Experten, viele andere Trader müssen mit überwiegenden oder andauernden Misserfolgen leben. Durch Social Trading können sie die Signale der erfolgreichen Leader-Trader übernehmen und sich außerdem in der Wissens-Community untereinander austauschen.

Die Signalübernahme ist auf differenzierte Weise möglich: Trader können einzelne Signale einzelner Trader auswählen, sie können auch ihr Konto automatisiert mit den Konten von einem oder mehreren Leader-Tradern verknüpfen, darüber hinaus können sie die Leader-Trader zwischenzeitlich wechseln. Die Auswahl der Leader-Trader erfolgt ebenfalls auf sehr unterschiedliche Weise: Die Plattform ayondo unterzieht diese permanenten, ständigen Prüfungen, unter anderem wird auf geringe Draw-Downs (Rückgänge im Kapitalstand) sehr viel Wert gelegt.

Die Leader durchlaufen dann einen Karriereprozess, der streng geregelt ist. Sie erhalten, wenn sie aufsteigen, immer mehr Provisionen von den Umsätzen ihrer Follower, die wiederum vom Spread des hauseigenen Brokers abgezweigt werden. Auf anderen Plattformen kann jedermann sein eigenes Portfolio zur Ansicht vorstellen und damit Leader-Trader werden. Wenn er damit viele Follower generiert, kann er Provisionen verdienen. Die Leader werden natürlich von der Trading-Community bewertet, auch liegt ihre Performance inklusive wichtiger Kennzahlen (wie maximaler Draw-Down) offen.

Welchen Nutzen bringt Social Trading mit CFDs den Anlegern?

Social Trading basiert auf dem bewiesenen Fakt, dass eine kleinere Gruppe von Tradern überwiegend an den Märkten gewinnt, eine wesentlich größere Gruppe hingegen überwiegend verliert.

Es gibt Untersuchungen mit unterschiedlichem Ergebnis zur tatsächlichen Größe beider Gruppen. Die Annahmen schwanken zwischen etwa einem bis zu über 30 Prozent erfolgreicher Trader, die Wahrheit dürfte irgendwo dazwischen liegen. Erwiesen ist in jedem Fall, dass erfolglose Trader vielfach über Jahre und Jahrzehnte (!) ihres Lebens entweder real Geld an der Börse verbrennen oder zumindest mit Demo-Trading wertvolle Lebenszeit, -kraft und -motivation verplempern, weil sie den “Heiligen Gral” suchen, den es aber nicht gibt. Es sei diesen Tradern geraten, es mit Social Trading zu versuchen.

Wenn nun Social Trading Konten mit CFDs operieren, gelangen die Beteiligten zu einem unkomplizierten und vor allem preiswerten Handling. Die Plattform ayondo sei an dieser Stelle hervorgehoben, der Anbieter gilt als erfahren, seine Methoden sind sehr ausgereift.

Gibt es Nachteile durch das Social Trading?

Social Trading hat sehr viele Vorzüge, doch es ist nicht jedermanns Sache. Es gibt Trader, die sehr gern ihre eigenen Entscheidungen treffen. Deshalb sind sie nicht abgeneigt, auch fremden Signalen zu folgen, aber sobald diese in der Praxis einmal versagen, würden diese Trader sehr schnell ihren Leader wechseln oder das Social Trading gleich komplett aufgeben.

Doch jeder noch so erfolgreiche Leader-Trader verursacht auch Draw-Downs. Das gehört zu jedem Handelskonzept. Wer also mit Social Trading als Follower Erfolg haben will, muss imstande sein, einem Leader-Trader für eine gewisse Zeit blind zu vertrauen. Wen die Draw-Downs schrecken, der sollte sich bei ayondo anmelden. Die dortigen Leader-Trader dürfen nur sehr begrenzte Draw-Downs verursachen, ansonsten nimmt sie der Betreiber aus dem Rennen.

Plattformen und Anbieter

Diese Plattformen sind im Februar 2016 die bekanntesten Social Trading Anbieter, die teilweise mit sehr unterschiedlichen Konzepten arbeiten.

Einige von ihnen bieten nicht direkt nur CFD-Trading an, dazu gehört etwa wikifolio. Die Trades kann man theoretisch mit CFDs nachbilden. Doch bei vielen CFD-, Forex- und Binärbrokern wird in jüngster Zeit das Social Trading implementiert.

Fazit zum Social Trading mit CFDs

Social Trading ist ein junger, aber sehr starker Trend, dem Experten eine glänzende und nachhaltige Zukunft voraussagen. Mit CFDs lassen sich die Signale der Leader-Trader zudem sehr gut nachbilden. Das Konzept von Vorreiter ayondo gilt inzwischen als sehr ausgereift, hier geschieht genau das in Reinkultur: Social Trading mit CFDs.

Doch es gibt weitere, sehr interessante Modelle, etwa das von wikifolio. Trader müssen für sich entscheiden, ob Social Trading etwas für sie ist. Mit einem Demokonto bei einem Anbieter lässt sich das gut ausprobieren. Im besten Fall findet ein Freizeittrader mit wenig Zeit einige Signalanbieter (man kann mehrere auf einer Plattform wählen), die dauerhaft eine gute Performance bieten.

Wenn der Trader etwas Vertrauen in das Social Trading entwickelt, verknüpft er einfach ein CFD-Konto mit den Signalen seiner Anbieter. Die Trades werden auf seinem Konto dann automatisch ausgelöst. Der Follower verdient im besten Fall sein Geld im Schlaf.

Eine abschließende Bemerkung soll den Erfolgsaussichten von Social Trading gelten: Es steht im Grunde dem automatischen Trading mit Expert Advisors gegenüber, also computergenerierten Tradingprogrammen, die mit künstlicher Intelligenz handeln. Diese scheinen bei aktuellem Stand der Betrachtung nicht ganz so erfolgreich zu sein wie das Social Trading. Letzteres basiert auf menschlichen Entscheidungen in unklaren, ständig wechselnden Situationen, wie sie typisch für das Börsengeschehen sind. Offenbar erweist sich bislang die menschliche Intuition der Computerintelligenz (noch) als überlegen.

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