Stop Buy Order

Der Kaufstopp kann lästige Arbeit abnehmen und dem Trader mehr Zeit für spannendere Themen geben.

Die Stop Buy Order heißt im deutschen Sprachgebrauch Kaufstopp. Dieser wird nach Signallage programmiert. Der Trader geht davon aus, dass sich beim Erreichen einer bestimmten Marke die Kursrichtung fortsetzt. Diese Marke könnte zum Beispiel das Über-/Unterschreiten eines aktuellen Hochs oder Tiefs sein.

Stop Buy: Funktion

Man verwendet diese Order sehr häufig, um in Trendrichtung zu agieren oder Breakouts zu handeln. Der Trader ist davon entlastet, den Kurs permanent beobachten zu müssen. Der Stop Buy wird an Marken gesetzt, die charttechnisch logisch sind. Nach der Auffassung vieler Trader benötigt das Wertpapier, sobald es eingebucht wurde, einen Stop Loss, aber das ist nicht zwingend. Es gibt zwei alternative Möglichkeiten:

  • Der Trader kann einen Stop Buy auch für die Gegenrichtung setzen. Die beiden Stops hedgen sich gegenseitig, der eine fungiert als Verlustbegrenzung für den anderen.
  • Der Trader kann eine Derivateposition mit wenig Kapitaleinsatz einbuchen lassen, deren Totalverlust zu seinem Risikomanagement passen würde. Es könnte sich um 100 Knock-outs für insgesamt 120 Euro oder einen CFD für 120 Euro handeln, während das Tradingkonto mit 5.000 Euro kapitalisiert ist. Das Risiko betrüge rund 2,5 % (mit Gebühr/Spread), das ist in Ordnung. Zudem muss es ja nicht zum Totalverlust kommen. Vielleicht entdeckt der Trader irgendwann zwischenzeitlich, dass sein Schein eingebucht wurde, und setzt dann den Stop Loss.

Wenn der Preis die angegebene Marke erreicht, wird der Kaufstopp automatisch vom System ausgeführt. Hierbei ist mit Slippage zu rechnen, wenn die Kurse sehr volatil sind.

Vor- und Nachteile durch einen Stop Buy

Es gibt Trader, die grundsätzlich nur mit Stop Buy für das Einbuchen einer Position arbeiten. Sie gehen davon aus, dass nur das Über-/Unterschreiten bestimmter Marken ein Signal generiert.

Mit Stop Buy Orders in beide Richtungen lässt sich ein Expert Advisor programmieren. Der Trader muss dann nicht zwingend die Kurse beobachten, der Abstand für beide Orders in Long- und Short-Richtung ist sein Risiko. Die Chance besteht darin, dass nur einer der beiden Stop Buys erreicht wird, der Kurs anschließend nicht mehr wesentlich dreht und diese Position in den Gewinn läuft.

Als Nachteil könnte man bezeichnen, dass die viel publizierten Kauf- oder Verkaufsmarken längst nicht so sichere Signale sind, wie viele Anfänger glauben. Das Überschreiten des Vortageshochs oder das Unterschreiten des Vortagestiefs ist eben gerade kein göttliches Signal, allzu oft dreht der Kurs kurz nach dem Einbuchen. Dennoch erfüllt der Stop Buy nach wie vor die wichtige Funktion, nur nach einem bestimmten Plan in den Markt einzusteigen.

Stop Buy: Fazit

Der Stop Buy dient dem Einbuchen einer Position beim Erreichen eines Kurses, des über dem gegenwärtigen Kurs des jeweiligen Wertpapiers liegt. Bei einem Put-Derivat läge also der Kurs über dem Preis des Put-Derivats und damit unter dem Preis des Underlyings.

Trader nutzen den Stop Buy, um logische charttechnische Signale zu handeln. Auch lässt sich mit Stop Buy Orders in beide Richtungen ein Expert Advisor konstruieren.

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