Tipps für den erfolgreichen CFD-Handel

10 Tipps für den erfolgreichen Handel mit Contracts for Difference - so spart ihr euch viel Lehrgeld!

Erfolg beim CFD Trading hat etwas mit Wissen und Können, mit dem richtigen Broker und mit den richtigen Hypothesen zum Markt zu tun. Auch eine grundlegende Einstellung zum Risikomanagement ist nötig. Wir haben zehn Tipps für das CFD Trading zusammengetragen.

10 Tipps für den CFD Handel

Tipp 1: Demokonto einsetzen

Für das CFD Trading sollten Trader anfangs unbedingt ein Demokonto nutzen. Dieses dient dem Kennenlernen der gewählten Tradingplattform und dem Erproben von Strategien. Idealerweise stellt ein Broker dieses Konto kostenlos und zeitlich unbegrenzt zur Verfügung. Allerdings müssen Trader wissen: Es gibt auch “ewiges” Demotrading. Irgendwann muss echtes Geld eingesetzt werden, sonst erhält der Trader kein Gefühl für den Markt.

Tipp 2: Vorsicht vor den Gurus

Nicht nur beim CFD Trading, sondern generell bei allem, was die Börse betrifft, schwingen sich gern Gurus zu Welterklärern auf. Es sind einige echte Trader mit nachweislichen Handelserfolgen dabei, viele dieser Gurus verdienen jedoch selbst im Handel keinen Cent, verkaufen aber ihre Weisheiten. Trader müssen daher ihre eigene Strategie finden.

Mit einem Börsenbrief ist definitiv noch niemand reich geworden. Dessen Prophezeiungen werden nur deshalb geglaubt, weil das Geschehen an der Börse schlecht bis gar nicht erklärbar ist. Menschen suchen aber Erklärungen und laufen daher falschen Propheten hinterher. Was über einige Hunderttausend Jahre die Religionen waren, sind heute die Börsenbriefe.

Tipp 3: Wahl des richtigen Brokers

CFD Broker sind in der Regel Market Maker, verkaufen also die CFDs an ihre Kunden und kaufen sie von diesen zurück. Das bedeutet auch, dass sie an den Verlusten ihrer Kunden verdienen könnten. Die Seriosität eines Brokers lässt sich an seiner Regulierung, an seinem Gesamtauftritt und an kundenfreundlichen Konditionen ablesen. Zu diesen gehören beispielsweise auch eine niedrige Mindestkapitalisierungsanforderung und niedrige Mindesteinsätze pro CFD.

Tipp 4: Regulierung des Brokers im Einzelnen

Wie im Tipp Nummer 3 schon angesprochen sind nur regulierte Broker seriöse Broker. Wenn 99,9 % aller Broker in Europa einer Regulierung unterliegen, also über die Lizenz mindestens einer europäischen Finanzaufsichtsbehörde verfügen, muss zwangsläufig mit den unregulierten Brokern irgendetwas nicht stimmen. Das erkennen Trader vielleicht nicht sofort, weil sie den Gesamtmarkt nicht überblicken. Doch es stimmt: Nur eine verschwindend geringe Zahl der Broker ist unreguliert. Hier heißt es: Finger weg!

Tipp 5: einfache Strategien

Es kursieren alle möglichen komplexen Strategien und Indikatoren für das Trading. In vielen Fällen fügen Trader diesen Strategien noch eigene, hausgemachte Rezepte hinzu. Die Wahrheit ist jedoch einfach: Der Kurs steigt oder fällt, die Verluste muss ein Anleger bis zu dem Punkt begrenzen, den er sich leisten kann. Das ist denkbar einfach.

Tipp 6: Eigenheiten der Märkte

Es schadet nicht, wenn ein CFD Trader einen bis vier Märkte beobachtet und sich mit diesen über sehr lange Zeit begnügt. Experten empfehlen einen Index, ein Währungspaar, Gold und Öl oder eine Aktie. Jeder Markt hat Eigenheiten, die ein Trader kennen muss. Wer sich eine Weile mit dem DAX-Trading beschäftigt hat, unterschreibt diesen Satz sofort.

Tipp 7: Risikomanagement

Es gibt verschiedene Rechenbeispiele zum Risikomanagement. Im Aktienhandel gilt, dass Trader nicht mehr als ein bis zwei Prozent pro Position riskieren sollten. Das lässt sich so nicht vollkommen auf den CFD Handel übertragen, doch eines steht fest: Verluste müssen begrenzt werden. Empfohlen werden bei CFDs etwa zehn Prozent pro Trade.

Tipp 8: Eigenheiten des CFD Handels beachten

Es gibt einige Eigenheiten beim CFD Handel, die den Aktien-, Forex-, Future- oder Optionshandel nicht betreffen (wohl aber den Knock-out-Handel). Dazu gehören die Gaps (Kurslücken) über Nacht, die einen CFD in den K.o. schicken können, während der Kurs noch in der Nacht wieder dreht und auch ein Hedging nichts hilft. Trader müssen ganz genau überlegen, ob sie mit CFDs Positionstrading betreiben wollen. Eigentlich bietet sich das nur mit Aktien und sehr niedrigen Hebeln an.

Tipp 9: Hebelwirkung kalkulieren

Hebel von 1:1.000 wirken verlockend, doch das Geld kann in Sekunden verloren gehen. CFD Trader handeln anfangs klug, wenn sie mit echtem Geld niedrigere Hebel zwischen 1:20 bis 1:100 wählen. Das bleibt im Intradaygeschehen überschaubar.

Tipp 10: Lehrgeld einkalkulieren

Kalkulieren Sie beim CFD Trading Lehrgeld ein. Sie sollten um 1.000 bis 2.000 Euro ohne Selbstzweifel verlieren können. Bleiben Sie dennoch sehr vorsichtig.

Fazit zu den CFD Trading Tipps

CFD Trading ist an sich schon schwer genug, Trader können sich dabei keine Fehler erlauben. Die Einhaltung unserer Trading Tipps für CFDs bewahrt Anleger vor den garantierten Verlusten aufgrund bestimmter Anfänger-Irrtümer, die sich vermeiden lassen. Natürlich ist dennoch nicht der Erfolg garantiert. Hierzu gehört eine individuelle Handelsstrategie, die an die eigenen Zeit- und Kapitalressourcen angepasst ist.

Wir hoffen dieser Artikel hat geholfen. Wenn ja, dann freuen wir uns über ein „Like“ oder ein „+1“. Falls Sie direkt loslegen wollen, haben wir hier noch eine Broker-Empfehlung:

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