Trailing Stop

Richtig gesetzt, kann der Trailing Stop im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert sein. Wie zeigen, warum.

Ein Trailing Stop (nachlaufender Stop) läuft mit dem Kurs in Trendrichtung mit. Damit begrenzt er Verluste, die immer kleiner werden, später sichert er Gewinne ab, die sich allmählich vergrößern. Der Trailing Stop wirkt daher methodisch beim Begrenzen von Verlusten und dem Laufenlassen von Gewinnen.

Funktion des Trailing Stops

Zunächst einmal soll der Trailing Stop den Anleger dynamisch vor Verlusten schützen. Trotz aller Unterstützungslinien geschieht es immer wieder, dass ein Wertpapier ohne vorherige Warnzeichen sehr deutlich im Kurs nachgibt. Daher setzen Anleger mit klugem Risikomanagement einen Stop Loss, der auch als Trailing Stop ausgelegt sein kann.

Das besondere an dieser Variante besteht darin, dass bei fortgesetztem Trend keine Kursbeobachtung mehr erforderlich ist. Allerdings kommt es nun darauf an, in welcher Entfernung vom Einstiegspunkt der anfängliche Trailing Stop programmiert wird. Hier ist ein prozentualer oder absoluter Wert möglich.

Diese Entscheidung ist heikel, weil sich manchmal beide Betrachtungen widersprechen. Besonders beim Einsatz von Derivaten bieten sich vielfach absolute Punktmarken an. Anleger, die so vorgehen, müssen dabei ihren Gesamtkapitaleinsatz beachten, damit sich am Ende ein in Prozenten definierbares Risiko ergibt. Wenn ein Derivat mit wenig Kapital (im Verhältnis zum Gesamtkapitalstand) eingebucht wird, ist es durchaus möglich, den Trailing Stop weit entfernt vom Einstiegspunkt zu platzieren – zum Beispiel über 15 %. Das Derivat erhält damit genügend Raum, um sich zu entwickeln. Das System des Brokers zieht dann den Trailing Stop in exakt der angegebenen Entfernung nach, wenn der Kurs neue Hochs markiert.

Die Programmierung des Trailing Stops kann natürlich zwischenzeitlich verändert werden, wenn eine schwankende Volatilität das erzwingt. Wenn der Kurs zwischenzeitlich fällt, bleibt der Trailing Stop auf seinem letzten Wert stehen.

Vor- und Nachteile durch den Trailing Stop

Zunächst einmal verhindert der Trailing Stop, dass Verlierer zu sehr großen Verlierern werden, auch erzielen Anleger in der Regel etwas höhere Gewinne durch den Trailing Stop. Warum ist das so?

Nun, wer seinen Stop von Hand nachzieht, wird irgendwann nervös und zieht ihn zu dicht heran. Manchmal verfallen die Trader auch in Starre und bewegen ihren Stop gar nicht mehr. Beides sind Reaktionen auf den zwangsläufigen Stress im Börsengeschehen.

Der Trailing Stop folgt dem Kurs emotionslos, logisch und ohne zu ermüden.

Das ist ein sehr wichtiger Vorteil. Als nachteilig erweisen sich schon die erste Entscheidung über den optimalen Abstand zum Kurs und die nicht zu beeinflussenden Schwankungen des Marktes. Besonders bei stark schwankender Volatilität ist es sehr schwer, über den optimalen Trailing Stop zu befinden.

Fazit zum Trailing Stop

Der Trailing Stop entlastet den Anleger von der ständigen Marktbeobachtung, verkleinert allmählich den anfänglichen Verlust und vergrößert den Gewinn. Er erweist sich oft als optimalere Lösung gegenüber der permanenten Entscheidung, wo ein Stop Loss von Hand zu setzen wäre.

Die Entscheidung über die richtige Entfernung zum Kaufkurs ist allerdings schwierig. Auch spielen die Marktverhältnisse – besonders die Volatilität – eine entscheidende Rolle dafür, wie gut ein Trailing Stop funktioniert.

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