Chartindikatoren

Wir stellen die wichtigsten Chartindikatoren und ihre Funktionen für den Forex & CFD Handel vor.

Chartindikatoren dienen der Handelsunterstützung. Sie erfassen bestimmte Merkmale einer Kursentwicklung, welche eine Prognose zulassen. Chartindikatoren haben einen bestimmten technischen Aufbau und eine bestimmte Zielrichtung. Man unterscheidet die daraus resultierenden einzelnen Gruppen grob in:

  • Trendbestimmungsindikatoren
  • Trendfolgeindikatoren
  • Volumenindikatoren
  • Oszillatoren

Welches sind eigentlich die bekanntesten Chartindikatoren? Im Folgenden liefern wir hierzu einen Überblick.

Wichtige und bekannte Chartindikatoren

Das Directional Movement Konzept und der ADX sind wichtige und bekannte Chartindikatoren, mit denen sich ein Trader befassen sollte. Sie zeigen gleichzeitig den Trend und seine Stärke auf. Die Trendstärke kommt vom Average Directional-Movement Index (ADX), in automatische Handelssysteme ist dieser Indikator standardmäßig integriert. In Seitwärtsbewegungen lässt sich damit gut der Punkt erkennen, an welchem ein neuer Trend entsteht. Die Richtung zeigt der ADX nicht an. Hinsichtlich der Trendstärke ist er sehr aussagekräftig: Notiert er unter 30, laufen die Kurse seitwärts, unter 15 ist der Seitwärtstrend so eng, dass ein Ausbruch bevorstehen könnte.

Die Trendrichtung lässt sich wiederum mit dem Directional-Movement-Index bestimmen, einem Indikator von Welles Wilder, den es schon seit 1978 gibt. Es gibt einen positiven und einen negativen Wert, die als Differenzen zwischen den Höchstständen des Tages zwischen denen des Vortages ermittelt werden.

Trendfolgeindikatoren sind beispielsweise der sehr bekannte MACD und Envelopes. Sie weisen unterschiedliche Eigenschaften auf. Die Envelopes (Umschläge) bewahren Trader davor, irrtümlich Korrekturen zu handeln, auch lassen sie übertriebene Abweichungen erkennen. Wenn sich ein Kurs sehr weit vom GD (gleitenden Durchschnitt) entfernt, muss eine baldige Korrektur erwartet werden. Envelopes zeigen dieses Geschehen auf.

Ein weiterer sehr wichtiger und gleichzeitige sehr bekannter Trendfolgeindikator ist der Moving-Average Convergence/Divergence (MACD), der den zusammenlaufenden oder auseinanderlaufenden gleitenden Durchschnitt anzeigt. Er stammt von Gerald Appel, der ihn 1979 entwickelte, seither gehört er zum Standardrepertoire der Trader und moderner Chartprogramme. Diese berechnen ihn aus der EMA-Differenz, die sich aus zwei exponentiell gleitenden Durchschnitten und einer Triggerlinie ergibt. Ein MACD ist im Aufwärtstrend positiv und im Abwärtstrend negatv. Die Trendstärke lässt sich aus dem Abstand zur Nulllinie ablesen. Das Kreuzen der Triggerlinie liefert Kauf- und Verkaufssignale.

Oszillatoren

Von dieser Sorte der Chartindikatoren gibt es sehr viele Varianten, deren gemeinsame Haupteigenschaft das Oszillieren um eine Nulllinie beziehungsweise um eine Triggerlinie ist. Sehr gute Beispiele für die Funktionsweise von Oszillatoren liefern der Aroon-Oszillator und der RSI. Den Aroon-Oszillator gibt es seit 1995, der indische Trader Tushar Chande hat ihn für die Aufdeckung von Seitwärtstrends erfunden. Auch die Trendstärke lässt sich damit bestimmen. Die beiden Aroon-Up und Aroon-Down Linien messen die Zeitspannen seit den letzten Hochs und Tiefs. Die Skala reicht von 0 bis 100. Ein 14-Tage-Hoch etwa würde den Aroon-Up auf 100 steigen lassen.

Die oszillierende Darstellung ist dem ADX sehr ähnlich, Trend- und Seitwärtsphasen sind zu unterscheiden. Sollte einer der Aroons über seinem Pendant notieren, ist daran der jeweilige Trend abzulesen (Aroon Up über Aroon Down kennzeichnet einen Aufwärtstrend). Zusätzlich ist der Extrembereich über der Standardeinstellung 80 zu erreichen, ansonsten handelt es sich um eine Seitwärtsbewegung. Auch der RSI (Relative Strength Index) ist ein sehr aussagekräftiger Oszillator.

Fazit zu den Grundlagen der Chartindikatoren

Es gibt verschiedene und darunter sehr bedeutsame Chartindikatoren. Trader sollten die wichtigsten Varianten kennen.

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