Consumer Confidence Index (CCI)

Ersatz für die Glaskugel: der CCI versucht Rückschlüsse auf die konjunkturelle Entwicklung der USA zu ziehen.

Der CCI – Consumer Confidence Index – misst wie noch weitere Indizes das US-Verbrauchervertrauen. Ähnlich aufgebaut ist Consumer Sentiment Index, des Weiteren werden der Reuters-Konsumklimaindex und der Consumer Price Index erhoben. Die Erhebung nehmen unabhängige Forschungsinstitute vor, beim CCI zeichnet das New Yorker Conference-Board verantwortlich.

Daten des CCI

Für diesen Indikator befragen die Forscher des New Yorker Conference-Boards 5.000 repräsentativ ausgewählte US-Verbraucher aus verschiedenen Regionen zu ihren geplanten Anschaffungen von langlebigen Konsumgütern. Daraus lassen sich frühzeitig wirtschaftliche Tendenzen ableiten.

Die Veröffentlichung des CCI erfolgt monatlich und wird von Händlern, Politikern und Unternehmen beachtet. Es geht beim CCI im Gegensatz zum CPI (Consumer Price Index) ausdrücklich um ein globales Vertrauen in die Wirtschaft, weshalb nach langfristigen Anschaffungen gefragt wird (Eigenheim, Auto, neue Küche). Der Consumer Price Index fokussiert auf das kommende Halbjahr und bezieht längere Planungen nur zweitrangig mit ein. Verbrauchervertrauen (= Consumer Confidence) lässt sich messen.

Zusammenhänge zu den wirklichen Ausgaben sind signifikant und lassen sich statistisch gut belegen, auch wenn natürlich nicht jede geplante Anschaffung wirklich ausgeführt wird. Wichtig sind die Verbraucherindizes für die USA vor allem deshalb, weil die einheimische Wirtschaft sehr stark (rund 70 % im Jahr 2015) von der Binnennachfrage lebt. Sie ist nicht so sehr exportorientiert wie beispielsweise die deutsche Wirtschaft. Die Forscher fragen nach verschiedenen Themenkomplexen wie dem Einkommen der Befragten, der regionalen Beschäftigungssituation, der persönlichen Arbeitsplatzprognose und der Regionalkonjunktur.

Die Veröffentlichung erfolgt in der letzten Monatswoche. Die Finanzmärkte reagieren relativ sensibel darauf, allerdings sind die Auswirkungen nicht so hoch wie beispielsweise die auf den Einkaufsmanagerindex.

Stärken des CCI:

  • kurzer Zeitverlauf zwischen Erhebung der Daten und ihrer Veröffentlichung
  • Frühindikation
  • Einbezug von Regionen

Schwächen des CCI:

  • unzureichende Informationslage der Verbraucher schafft hohe Subjektivität
  • geplante Konsumausgaben müssen nicht folgen

Wichtige Fakten des CCI sind:

  • Veränderungen der Erwartungen speziell für das nächste Halbjahr
  • eventueller Lohndruck bei der Erwartung höherer Gehälter
  • regionale Unterschiede

Fazit zum Consumer Confidence Index

Der Consumer Confidence Index kann für die allgemeine Beurteilung eines vorherrschenden Optimismus oder Pessimismus unter den US-Verbrauchern herangezogen werden. Weil die US-Wirtschaft stark binnenorientiert ist, lassen sich daraus Rückschlüsse auf die konjunkturelle Entwicklung in den USA ziehen.

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