Forextrading: Vorteile und Nachteile

Welche Vor- und Nachteile ergeben sich für Trader aus dem Handel mit Devisen? Ein ehrlicher Blick auf unser täglich Brot.

Im Folgenden soll kurz auf die Vorteile des Tradings generell und danach die Vor- und Nachteile des Forexbereiches gegenüber anderen Assetklassen eingegangen werden. Auch einige Bedenken gegenüber dem Trading generell wollen wir erwähnen, auch wenn Sie sie nicht lesen mögen und der Redakteur sie nicht schreiben will, weil wir alle gemeinsam vom Traden begeistert sind. Es gibt aber ernst zu nehmende Bedenken!

Zum nachdenken – Traden nicht um jeden Preis!

Lassen Sie es uns ungeschminkt sagen: Alle Menschen, die die Mechanismen unserer von Verkaufsgier getriebenen und geplagten Konsumwelt durchschaut haben, die billigen Tricks, mit denen wir uns tagtäglich über den Tisch ziehen und ebenso selbstverständlich blaue Luft verkaufen, können sich mit gesundem Menschenverstand nur noch der eleganten Welt des Börsenhandels zuwenden und nach einem perfekten System suchen, das auf Tageschartbasis permanente Gewinne produziert und lediglich erfordert, allabendlich die Stopps nachzuziehen. Mit dem gewonnenen Kapital und der freien Zeit wenden wir uns dann den Künsten, unserer Familie und karitativen Tätigkeiten zu.

Eine Welt voller Künstler, während die Expert Advisors des MetaTraders automatischen Reichtum generieren – wäre das nix? Wenn Sie schon frühere Tiraden des verantwortlichen Redakteurs gelesen haben, denken Sie an dieser Stelle wiederholt daran, dass sich Jesse Livermore erschossen hat. Und der hatte mehr als ein perfektes System. Falls wir uns hier neu begegnen, suchen Sie doch flugs mal nach Jesse Livermore.

Nun zu den Bedenken: Traden macht ggfs. süchtig. Es gibt sowohl Personen, die ihr Leben lang heimlich Monat für Monat etwas Kapital an der Börse verspielen, als auch jemanden, der in der Wüste von Arizona mit einem modernen Equipment sitzt, Satellitenfunk und Solarpanel auf dem Dach, beste Internetanbindung im Wohnwagen, und seit Jahrzehnten nach dem perfekten Tradingsystem sucht. Ohne echtes Geld, wohlgemerkt, er lebt von Sozialleistungen. Joe Ross schildert diesen Fall. Es ist nur einer von Millionen auf der ganzen Welt, sie sitzen unter uns.

Vorteile des Forexhandels (später die Nachteile)

Der Forexhandel, das können Sie überall lesen, lebt von der ungeheuren Liquidität, wahrscheinlich werden Anfang 2013 börsentäglich und weltweit rund 5 Billionen Dollar umgesetzt.

Diese Liquidität schlägt sich in den Bewegungen der Währungspaare nieder. Diese Paare bilden vielfach eindeutige, sehr schwungvolle Trends und Ausbrüche aus, die gut zu handeln sind. Schauen Sie dabei keinesfalls nur auf EUR/USD oder bestenfalls noch GBP/USD (den sogenannten „Cable“), sondern beobachten Sie beispielsweise Anfang 2013 das Paar EUR/JPY und USD/JPY, die beide seit November 2012 einen wundervollen, steilen Trend ausbilden, der auch intraday zu erheblichen Schwüngen führt.

Die Redaktion hat das für Sie in den letzten Tagen ein wenig getestet und empfiehlt mit geringem Kapital aktuell das Paar EUR/JPY (Stand: 27.01.2013). Setzen Sie auf Long, wenn das Vortageshoch überschritten wird, pyramidisieren Sie diese Position zwei- bis dreimal täglich (nicht häufiger) im Abstand von 50 bis 60 Pips und hedgen Sie sich gegebenenfalls mit einem kleinen Short, dem Sie aber Luft geben. Steigen Sie abends aus, es sei denn, Ihr Short wurde gegriffen, dann lassen Sie zwei gleich kleine Positionen Long/Short overnight stehen. Morgen geht´s weiter.

Und vergessen Sie derzeit den Cable! Dessen Vola ist zu niedrig, aber das kann sich wieder ändern. Mit dem Dax hingegen konnte man seit dem Jahreswechsel wirklich nichts verdienen, Gold macht irrationale Sprünge, die man permanent verfolgen müsste (geht aber theoretisch), das Öl treibt einen zur Verzweiflung. Finger weg vom Brent Crude ICE Anfang 2013. So viel zu den Vorteilen von Forex.

Die Nachteile? Lassen Sie uns scharf nachdenken. Tja, wie erwähnt: Finger derzeit weg vom Cable (Stand: Ende Januar 2013). Es gibt auch im Forexbereich immer wieder Werte, die können Sie beim besten Willen nicht handeln. Die Schweizer haben ihren Franken an eine Euro-Untergrenze von 1,20 gekoppelt, was soll ein vernünftiger Mensch dazu noch sagen. Wenigstens ist er am 11.01.13 nach oben ausgebrochen, aber das könnte es für dieses Jahr schon wieder gewesen sein. Exotenwährungen, die immer für Sprünge gut sind, werden nur mit exorbitanten Spreads angeboten, auch das schreckt den armen Trader ab. Ansonsten fällt uns nichts Nachteiliges zum Forexhandel ein.

Fazit

Handeln sie bedacht, überlegt, diszipliniert und mit Maß!

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