Handelsplattformen

Die Wahl der Handelsplattform ist für den Tradingerfolg essenziell. Wir stellen die wichtigsten Plattformen vor.

Handelsplattformen sind technische Lösungen, mit denen Trader online ihre Wertpapiere ordern, Stopps setzen und nötigenfalls auch Expert Advisors für den automatischen Handel programmieren können. Darüber hinaus ermöglichen sie die Einbindung in ein ECN, also ein Electronic Communication Network, das vor allem in Märkten mit sehr hoher Liquidität und schnellem Handel wichtig ist – also an der Forex.

Die Handelsplattformen sind durch technologische Entwicklungen in ihrer gegenwärtigen Vielfalt entstanden, einige Standardlösungen konnten sich weltweit durchsetzen. Gerade beim CFD- und Forexhandel ist die Wahl der Handelsplattform für den Tradingerfolg essenziell. Manch ein institutioneller Anleger handelt mit sehr großen Positionen ab einem Lot aufwärts (100.000 Einheiten einer Währung), private Trader wiederum wollen im CFD-Bereich vor allem schnell und übersichtlich mit kleinen Einsätzen agieren. Manche Trader setzen auf automatische Programme, andere handeln ausschließlich von Hand.

Das ECN ist für institutionelle Anleger sehr bedeutsam, denn es garantiert den Zugriff auf Liquidität im Milliardenbereich und damit jederzeitige Bestausführungen auch von sehr großen Orders. Im Folgenden nennen wir die wichtigsten Handelsplattformen und deren Prinzipien. Das dient nur der Veranschaulichung, die Vielfalt am Markt ist sehr hoch.

Die bekanntesten und wichtigsten Handelsplattformen

Drei sehr bekannte Handelsplattformen machen deutlich, auf welche Grundprinzipien es generell ankommt. Alle drei Plattformen, die browser- und clientbasiert funktionieren sowie auf ECNs zugreifen können, bringen ganz spezielle Vorzüge mit. Es gibt ähnliche Varianten von anderen Anbietern.

  • MetaTrader 4 / 5: MetaTrader stammt von der Metaquotes Software Corporation, die Software wurde mit dem Aufkommen des CFD-Handels und des webbasierten Tradings gezielt für den CFD- und Devisenhandel entwickelt. Die beiden MetaTrader-Varianten werden weltweit wohl am häufigsten genutzt und sind sehr populär. Sie stehen in allen Weltsprachen zur Verfügung und decken mit ihrem Funktionsumfang praktisch jedes Tradingbedürfnis ab. MT4 gibt es seit 2005, MT5 in funktionsfähiger, allgemein zugänglicher Form seit 2013. MT4 wird jedoch nach wie vor rege genutzt, hierfür stehen die meisten Zusatzprogramme in Form von Expert Advisors für den automatischen Handel zur Verfügung. Mit beiden Softwarevarianten lassen sich diverse statistische Analysen durchführen, sie bieten kostenlose Realtimekurse, die sekundenschnelle Orderaufgabe aus dem Chart und nicht zuletzt die Automatisierung des Handels mit Expert Advisors. Der MetaTrader ist quelloffen programmiert und kann mit der Programmiersprache MQL an die Bedürfnisse der Trader angepasst werden. Er enthält ab Werk sehr viele Indikatoren zur Handelsunterstützung, per MQL können sich Trader weitere Indikatoren programmieren.
  • MirrorTrader: Hierbei handelt es sich um eine Software für das “Spiegel”-Trading, mit der Trader folglich die Strategien anderer, erfahrener Trader kopieren können. Der erste Schritt hierfür ist das Definieren einer eigenen Strategie inklusive der angestrebten Trading-Ziele. Die erfolgreichen Leader-Trader legen ihre historische Performance offen (bzw. die Anbieter von Mirrortrading sorgen für diese Transparenz), sodass jeder Anleger entscheiden kann, welche Draw-downs er bereit ist, in Kauf zu nehmen. Anschließend verknüpft er sein Konto mit den Trades von einem oder mehreren erfahrenen Profis. MirrorTrading ist eine Variante des Social Tradings, die von immer mehr Privatleuten genutzt wird. Es entlastet sie von der permanenten Beobachtung der Märkte, zu der sie oft gar nicht imstande sind.
  • cTrader ist eine Software von Spotware Systems, das 2010 gegründete Unternehmen hieß früher cTrader. Es bietet inzwischen neben dem cTrader auch CMIRROR und cAlgo an. Das wichtigste Merkmal des cTraders ist die hervorragende Anbindung an Forex ECNs. Noch gilt cTrader als Newcomer, doch vor allem institutionelle Anleger schätzen diese Software sehr, die ihnen eine hohe Sicherheit bei der Ausführung millionenschwerer Orders bietet. Hierzu ist die Einbindung in ECNs zwingend nötig. Diese Electronic Communication Networks sind ein digitaler Verbund von Banken, Brokern und großen Investoren, die gemeinsam ihre Liquidität in das Netzwerk geben, sodass dieses stets mit vielen Milliarden Einheiten der Majorwährungen US-Dollar, Euro, britisches Pfund, Schweizer Franken und japanischer Yen kapitalisiert ist. Auch Minors und Exoten sind in genügend hohem Umfang vertreten. Orders werden auch bei sehr hohem Gewicht in Millisekunden und damit fast oder ganz ohne Slippage ausgeführt.

Fazit

Die drei vorgestellten großen Lösungen kennzeichnen die drei wichtigsten Haupttrends bei Handelsplattformen: automatisiertes Trading und Einbindung von Indikatoren, Social Trading und Einbindung in ECNs. Trader und Anleger finden unter den zahllosen Möglichkeiten heute garantiert eine perfekt zu ihnen passende Handelsplattform.

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