Neteller

Neteller bietet schnellen Geldtransfer und kostenlose Prepaid Kreditkarten. Welche Nachteile hat es?

Das Unternehmen Neteller mit Sitz auf der Isle of Man bietet beim Brokerage das gleichnamige eWallet für Zahlungsvorgänge an. Der weltweit operierende Online-Banking-Dienstleister wurde schon 1999 gegründet und ist inzwischen in über 200 Ländern tätig. Es bezeichnet sich als weltweit führend bei Geldtransferdienstleistungen im Internet, Branchenkenner bezweifeln das aber. PayPal und Skrill dürften mehr Kundenkonten unterhalten und auch höhere Umsätze tätigen. Dennoch ist das Neteller eWallet begehrt und empfehlenswert.

Über Neteller

Mit einigen Leistungen sticht Neteller durchaus hervor, unter anderem mit seinen virtuellen Prepaid MasterCards, die kostenlos ausgegeben werden. Mit diesen Karten können Kunden kostenlos einkaufen, sie können sie kostenlos beantragen und aufladen, die Kartenwährung ist bei der Beantragung einmalig frei wählbar.

Gebühren entstehen nur bei Aufladungswegen ohne das eigene Girokonto, von denen es diverse gibt, beim Fremdwährungseinsatz, bei einer Bargeldauszahlung und – bemerkenswert – auch bei ruhenden Konten (Nichtnutzung länger als 14 Monate). Kunden können sich eine physische Kreditkarte von Neteller gegen eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 10 Euro inkl. Versandkosten ausstellen lassen.

Funktionsweise

Geld lässt sich über Neteller sehr einfach versenden. Das Konto muss ein Guthaben aufweisen, was dem Prepaid-Prinzip entspricht. Für den Versand von Geld ist – wie bei PayPal – nur die E-Mail-Adresse des Zahlungsempfängers erforderlich. Dieser muss in diesem Moment kein Neteller-Konto besitzen, er wird vom Unternehmen über die Geldanweisung benachrichtigt. Empfangen werden kann das Geld allerdings nur nach der Einrichtung eines Neteller-Kontos, was einen permanenten neuen Kundenzulauf generiert. Dasselbe Prinzip wenden PayPal und Skrill an, erfunden hat es vermutlich PayPal.

Bemerkenswert ist bei Neteller – wie auch bei anderen eWallets – der blitzschnelle Geldtransfer. Eine Transaktion vom eigenen Neteller- auf das eigene Tradingkonto kann tatsächlich in Sekunden abgeschlossen sein. Das funktioniert per Mausklick und auch per Touch von einem Smartphone oder Tablet aus. Die Transaktionen werden durch branchenführende, sichere Zahlungssysteme geschützt. Für die Einzahlung von Geldern auf das Netellerkonto gibt es neben der Überweisung vom eigenen Girokonto aus unendlich viele weitere Möglichkeiten. Es kann sich um eine Kreditkarte, ein anderes eWallet oder auch um eine Bareinzahlung handeln.

Der Geldexpress mit Neteller funktioniert global und in 22 Währungen, die Währungsumrechnung erfolgt automatisch. Neteller hat eine bestimmte Gebührenstruktur, die relativ kundenfreundlich gehalten ist. Zahlungen online, in Geschäften und Restaurants (mit der Neteller-Kreditkarte) sind kostenlos.

Die Währungsumrechnung kostet 3.39 %, Bargeldabhebungen kosten drei Pfund (rund 3,75 €), der Versand der Kreditkarten schlägt mit zehn Euro zu Buche. Limits gibt es auch, Kunden können mit der Kreditkarte von Neteller zwei Abhebungen innerhalb von 24 Stunden über 500 britische Pfund (etwa 625 Euro) vornehmen, in 24 Stunden zehn Einkäufe tätigen und dabei 1.500 Pfund ausgeben.

Vor- und Nachteile von Neteller

Diese Vorteile bietet die Nutzung von Neteller:

  • bewährtes eWallet
  • schneller Geldtransfer
  • kostenlose Prepaid MasterCard
  • wegfallende oder sehr geringe Kosten für Nutzer
  • Online-Betrugsschutz: 100 % garantierte Transaktionen für Händler und Broker, die Neteller als Zahlungssystem anbieten
  • Identitätsüberprüfung von Kunden (schützt Broker und Händler)
  • Datenbankintegration für Händler und Broker
  • kompatibel mit PCI-DSS
  • BIN/IP-Prüfung
  • 3-D Secure™

Folgende Nachteile stehen dem gegenüber:

  • Gebühren bei Nicht-Nutzung des eigenen Neteller-Kontos
  • etwas längere Bearbeitungszeit beim Aufladen des Neteller-Kontos vom eigenen Bankkonto aus

Fazit

Das von Neteller angebotene eWallet gilt als bewährt und sehr sicher, einige Zusatzleistungen wie die Prepaid MasterCard sind sehr vorteilhaft. Auch die Gebühren können sich bei Nutzung der richtigen Zahlungswege in engen Grenzen halten. Vom Prepaid-Prinzip ist Neteller (anders als Skrill) allerdings noch nicht abgerückt, das Konto muss aufgeladen sein, um es für Zahlungen nutzen zu können. Bei Skrill funktioniert das nach positiver Bonitätsprüfung inzwischen auch über den vorhandenen Kontostand hinaus.

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