PaysafeCard

Eine unkomplizierte Alternativmethode zu anderen Zahlungsoptionen: Die Funktionen der PaysafeCard.

PaysafeCard (Eigenschreibweise: paysafecard) ist ein eWallet, es ermöglicht elektronische Zahlungen nach dem Prepaid-Prinzip. Kunden müssen also das eWallet, das es aktuell in 43 Ländern gibt, vorab aufladen, um damit bezahlen zu können. Die Vorverkaufsstellen sind unter anderem Tankstellen, Tabakläden und Postämter. Dort erwirbt der Kunde einen 16-stelligen PIN-Code für sein Guthaben, das bei einem Kauf zwischen (länderabhängig) etwa 10 bis 100 Euro liegt.

Dieses Prinzip gleicht dem Erwerb des Aufladeguthabens für ein Prepaid-Handy. Natürlich kann die Aufladung auch über das Internet erfolgen. Online können dann Beträge 1.000 Euro überwiesen werden. Viele Broker bieten PaysafeCard als Zahlungsmittel an.

Über PaysafeCard

Das gleichnamige Wiener Unternehmen gibt es schon seit dem Jahr 2000, es hat sein Produktportfolio seither beträchtlich ausgeweitet. Es gibt eine PaysafeCard App, ein Online-Zahlungskonto und auch die PaysafeCard MasterCard. Tochtergesellschaften des Unternehmens existieren in Großbritannien, den USA und Deutschland, seit August 2015 gehört es zur Optimal Payments Group, die sich kurz darauf in Paysafe Group umbenannte. Das Vorbild bei der Gründung von PaysafeCard waren tatsächlich die Prepaid-Telefonkarten, die Geldaufladung per PaysafeCard verbreitete sich auch schnell.

Schon seit 2001 gibt es das Angebot auch in Deutschland. Allerdings konnten sich andere Anbieter wie PayPal am Markt etwas besser durchsetzen. PaysafeCard wuchs trotzdem und gründete Tochtergesellschaften. Zwei von ihnen – die britische Prepaid Services Company Limited und die Schweizer paysafecard.com – erhielten 2008 von den jeweiligen Aufsichtsbehörden FSA (heute FCA) und FINMA EU-weit gültige Lizenzen für die Ausgabe von elektronischem Geld.

PaysafeCard wurde dadurch von Schweizer und von EU-Banken unabhängig und erhielt endgültig des Status eines eWallets. Das erleichterte die Expansion in ganz Europa. Seit 2009 hält PaysafeCard eine MasterCard-Lizenz, sodass Kreditkarten ins Produktportfolio aufgenommen wurden. Die außereuropäische Expansion begann 2009 mit Argentinien, es folgten alsbald Mexiko, die USA und in den nächsten Jahren etliche weitere Staaten rund um den Globus.

Funktionsweise und Produkte

Nach wie vor können Kunden die PaysafeCard PINs erwerben, um damit online einzukaufen oder als Trader ihr Konto beim Broker aufzuladen. In diesem Fall erfolgt die Aufladung wie bei allen eWallets und bei den meisten Kreditkarten sehr schnell, oft ist die Gutschrift nach weniger als einer Minute auf dem Tradingkonto zu sehen. Die PINs können auch an der Tankstelle, auf der Post und an weiteren Vorverkaufsstellen erworben werden, was vielleicht manchen Kunden entgegenkommt, die ihr Tradingkonto mit Bargeld aufladen möchten.

Die Standardwerte reichen von 10 bis 100 Euro, es sind viele Zwischenstufen wie 15, 20, 25, 30 oder 50 Euro möglich. Für das Aufladen des Tradingkontos wird dann die PIN eingegeben. Es sind – anders als bei der Aufladung eines Prepaid-Handys – Kombinationen und mehrmalige Verwendungen von PINs möglich. Der Kunde könnte also eine PIN für 100 Euro kaufen und sein Tradingkonto zunächst mit 60 Euro und danach mit derselben PIN nochmals mit 40 Euro aufladen. Er könnte auch mit zwei PINs für je 100 Euro das Konto mit 200 Euro aufladen. Der Broker muss ein PaysafeCard-Zahlungsfenster anbieten, in das die PIN einzugeben ist.

Manche Glücksspielanbieter oder andere Händler fordern Kunden auf, die PIN per Mail mitzuteilen. Das wäre ein Betrugsversuch, für den PaysafeCard leider etwas anfällig ist. Der Hintergrund ergibt sich aus dem Erwerb einer PIN für einen Kleinstbetrag möglicherweise in bar und die nachfolgende Kombinationsmöglichkeit von bis zu zehn PINs, sodass der maximale Überweisungsbetrag in der Eurozone bei 1.000 Euro liegt (in der Schweiz sind es 1.500 CHF). Weitere Produkte von PaysafeCard sind die MasterCard und die App.

Vor- und Nachteile

Vorteile der PaysafeCard:

  • sehr einfaches Verfahren
  • ermöglicht den unkomplizierten Einsatz von Bargeld

Nachteile:

  • anfällig für Betrugsversuche und Geldwäsche, wird von den Behörden beobachtet
  • Limit von 1.000 Euro bei einer Transaktion erscheint knapp

Fazit

Das sehr einfache Verfahren ist gerade für Trader interessant, die mit wenig Geld handeln und immer wieder schnell und unkompliziert ihr Konto aufladen möchten. PaysafeCard eignet sich gut als Zusatz- und Alternativmethode zu anderen Zahlungsoptionen.

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