Skrill

Skrill gilt als sehr bewährtes und komfortables eWallet mit nur wenigen Einschränkungen.

Skrill ist ein eWallet, das von den meisten Brokern als Bezahlsystem angeboten wird. Es hieß vormals Moneybookers und hat als Unternehmen seinen Sitz in Großbritannien. Die Funktionsweise ähnelt ein wenig der von PayPal, Kunden können online Geld überweisen (zum Beispiel als Trader auf ihr eigenes Tradingkonto) oder auch Waren und Dienstleistungen bezahlen.

Über Skrill

Skrill hat eine Muttergesellschaft, die Gatcombe Park Ventures Ltd., welche mitsamt ihrer Tochter Skrill durch die britische Regulierungsbehörde FCA überwacht wird. Fast 80 Prozent aller Kunden von Skrill sind Europäer. Daher bieten in Europa tätige Broker Skrill nahezu durchweg an, es ist unter den modernen E-Payment-Dienstleistern der mit der größten Verbreitung (wenn man PayPal als Vorläufer moderner eWallets betrachtet, obgleich es eigentlich ein ganz normales eWallet ist).

In Deutschland hat Skrill immerhin über eine halbe Million Nutzer, das Transaktionsvolumen von Skrill beträgt insgesamt jährlich mehr als 15 Milliarden Euro. Die Beliebtheit erklärt sich auch aus der Vielseitigkeit von Skrill und, denn die Methode ermöglicht lokale Ein- und Auszahlungen, was inzwischen in über 200 Ländern möglich ist.

Auch gibt es bei Skrill über 100 Bezahloptionen. Inzwischen verweist das Unternehmen auf rund 36 Millionen Nutzerkonten weltweit, die in rund 40 Währungen betrieben werden können. Auch nutzten etwa 140.000 Händler auf der Welt Skrill. Dazu gehören auch die Online-Broker. Skrill entstand nach PayPal im Jahr 2001 in London als Moneybookers, die ersten Dienstleistungen wurden ab April 2002 angeboten, die E-Bank-Lizenz folgte erst 2003. Seither konnte das Unternehmen elektronisches Geld ausgeben. 2013 übernahm Skrill die österreichische Paysafecard Group, die aber immer noch als Marke existiert. Das Rebranding hin zu Skrill erfolgte auch 2013.

Wie funktioniert Skrill?

Skrill bzw. Moneybookers entstand als Prepaid-System. Kunden mussten zunächst Geld einzahlen, um anschließend via Skrill Zahlungen vorzunehmen. Inzwischen sind bei entsprechender Bonität auch Online-Zahlungen möglich, ohne vorher das eigene Skrill-Konto aufladen zu müssen. Der Empfänger einer Skrill-Zahlung muss nicht über ein Skrill-Konto verfügen, er muss es aber – wie auch bei PayPal – anlegen, um die Zahlung empfangen zu können, über die er via Mail benachrichtigt wird.

Damit wächst der Kundenbestand von Skrill. Diesen Marketingtrick hat PayPal erfunden, doch es ist natürlich legitim, auf diesen Zug aufzuspringen. Einen Account kann bei Skrill jedermann kostenlos anlegen, auch der Geldempfang ist kostenfrei. Geld überweisen kostet hingegen kleine Gebühren. Bei der Anmeldung müssen sich Kunden für eine Konto-Währung entscheiden, die anschließend (nach der ersten Transaktion) nicht mehr zu ändern ist.

Mit einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft ist es allerdings möglich, mehrere Konten in unterschiedlichen Währungen zu führen. Wichtig zu wissen: Ein via Skrill ausgelöster Zahlungsauftrag ist nicht mehr zu stornieren. Pro Transaktion ist ein Standardlimit von 10.000 Euro voreingestellt, das sich aber aufheben lässt. Die Bezahlung erfordert lediglich die Angabe der eigenen E-Mail-Adresse und des Betrages, weitere Daten werden nicht benötigt. Auch Händler bzw. Broker können Skrill sehr unkompliziert einbinden.

Ein Zusatzservice von Skrill ist eine PrePaid-MasterCard, mit der sogar Bargeldabhebungen möglich sind, wenn das Skrill-Konto eine Deckung aufweist. Mit einem Sicherheitstoken können Kunden eine PIN generieren, um ihr Skrill-Konto sicherer zu machen. Das ist aber nicht zwingend. Wenn sie diese Möglichkeit nutzen, erstattet Skrill in Missbrauchsfällen das vorab auf dem Konto vorhandene Guthaben zurück. Händler (Broker) können sich gegen Betrug via Skrill versichern.

Vor- und Nachteile von Skrill

Von folgenden Vorteilen profitieren die Nutzer:

  • sehr komfortables, ausgefeiltes System
  • kostenlose Anmeldung
  • für einige Anwendungen kostenfrei
  • wird fast von jedem Broker angeboten
  • Prepaid-Kreditkarte.

Dem gegenüber stehen allerdings einige Nachteile:

  • Festlegung der Kontowährung für Nicht-Premium-Kunden
  • Sicherheitstoken für echte Sicherheit nötig (macht die Bedienung komplizierter).

Fazit

Skrill gilt als sehr bewährtes eWallet mit nur geringfügigen Einschränkungen. Es darf durchaus empfohlen werden, denn die Überweisung auf das eigene Tradingkonto kann in Sekunden gutgeschrieben sein.

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