Steigendes Dreieck

Das Pendant zum Fallenden Dreieck: Wir stellen die Bedeutung und Funktion des Steigenden Dreiecks vor.

Das steigende Dreieck ist eine von drei wichtigen Dreiecksformationen, in seiner Aussage steht es direkt dem fallenden Dreieck gegenüber. Im intakten Aufwärtstrend ist ein steigendes Dreieck eine Konsolidierungsformation. Ausnahmen bestätigen diese Regel: Das steigende Dreieck kann auch am Ende des Abwärtstrends auftauchen und nun eine Trendwende ankündigen. In jedem Fall hat dieses Muster eine Prognosekraft, es löst sich vorrangig nach oben auf. Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort.

Die Chartformation Steigendes Dreieck erklärt

Das Steigende Dreieck wird gebildet durch eine obere und untere waagerechte Linie und das zweimalige Berühren dieser durch Chartstäbe.

Wie sieht das steigende Dreieck aus?

Ein steigendes Dreieck wird durch eine obere waagerechte und eine untere steigende Linie gebildet, wobei das zweimalige Berühren der beiden Linien durch Chartstäbe als Definition für ein steigendes Dreieck genügt. Die beiden Linien, die das Dreieck bilden, treffen sich an dessen Spitze. Dann oder auch früher kann ein Ausbruch nach oben erfolgen. Die Umsätze sollten wie beim fallenden Dreieck zur Spitze des Dreiecks hin sinken, doch Trader sollten diese Aussage eher vorsichtig betrachten.

Erfahrene Anleger und Analysten verweisen darauf, dass die Zeichnung wichtiger ist als die Umsatzentwicklung. Wenn Letztere nach Lehrbuch stattfinden würde, dann müsste der Umsatz erst sinken und dann beim Ausbruch sehr deutlich steigen. Das steigende Dreieck ist in seiner Zeichnung durch eine sogenannte Formationsdurchquerung geprägt: Die Formationsmitte wird mehrmals durchschritten.

Der Ausbruch kann als False Break auch nach unten erfolgen und dabei nicht sehr weit führen, nur in sehr seltenen Fällen gibt es einen echten Kurseinbruch. Daher wird den Tradern geraten, für den Ausbruch nach oben gewappnet zu sein. Diesem kann wiederum ein Reversal zurück zur Ausgangsformation folgen, das gewinnträchtig, aber schwer zu handeln ist.

Handlungsempfehlung

Da diese Chartformation eine Prognosekraft für den Ausbruch nach oben von knapp 70 % besitzt, sollten sich Trader auf diesen Ausbruch konzentrieren. Dabei sind vorzeitige von “echten” Ausbrüchen zu unterscheiden. Die Letzteren führen sehr weit, die vorzeitigen, die nach oben und unten führen können, enden alsbald und müssten mit einem sehr knappen Stopp verfolgt werden, damit es nicht zu Verlusten kommt. Jeder Ausbruch nach unten könnte ein False Break sein, daher sollten Trader diese Seite tunlichst vernachlässigen. Ein Ausbruch nach oben ist dann voraussichtlich ein False Break, wenn er vor der Vollendung des steigenden Dreiecks stattfindet.

Zur Handlungsempfehlung gehört auch, das mögliche Kursziel zu berechnen, das ein Tages- oder Wochenhoch sein könnte. Nach diesem Kursziel ist das Risikomanagement auszurichten. Zu beachten ist beim Handeln, dass so eine Dreiecksformation – genauso wie die beiden anderen Vertreter fallendes und symmetrisches Dreieck – eher selten in Reinkultur auftritt. Doch der Trader sollte andererseits auch nicht allzu sehr seine Fantasie spielen lassen, um ein Dreieck zu identifizieren. Es gibt einige klare Anhaltspunkte. Die untere Trendlinie muss eine klare Steigung aufweisen, die obere Linie sollte wenigstens annähernd waagerecht sein. Bei einem zu flachen Neigungswinkel verliert das steigende Dreieck seine Gültigkeit.

Wer nun den Ausbruch nach oben lehrbuchgemäß handelt, kann dabei auf die Bestätigung des Ausbruches warten. Diese ergibt sich, wenn der Preis deutlich über der oberen Trendlinie notiert und offenkundig nicht mehr zurückfällt. Kurzfrist-Trader gehen oft anders vor, sie kaufen eher und folgen dem Kurs mit einem sehr knappen Stopp, um sich vor Verlusten durch einen False Break zu schützen. Sollten sie dabei zu zeitig ausgestoppt werden, versuchen sie es nötigenfalls erneut.

Fazit zum steigenden Dreieck

Auch diese Chartformation liefert eine recht zuverlässige Indikation im steigenden Markt. Dennoch handeln einige Trader lieber das fallende Dreieck, weil der starke Ausbruch, auf den es hier ankommt, nach ihrer Meinung eher für den fallenden Markt typisch ist. Ganz Wagemutige wiederum handeln alle Ausbrüche rund um eine Dreiecksformation und die Pullbacks noch dazu. Das wäre eher etwas für Scalper, und in der Tat tritt ein steigendes Dreieck auf allen Zeitebenen auf, also auch im Minutenchart der Scalper.

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