Symmetrisches Dreieck

Eine häufig auftretende Chartformation, die dennoch Fehlausbrüche aufweist: das Symmetrische Dreieck.

Das symmetrische Dreieck läuft im Chart auf die Spitze zu. Es ähnelt dem Wimpel, im Gegensatz zu dieser Formation fehlt ihm jedoch der Fahnenmast. Ein Wimpel bildet sich nach einem Ausbruch, er “hängt” an einem Chartstab. Das symmetrische Dreieck hingegen kommt im ganz normalen Kursgeschehen vor. Der Markt ist durch ein Gleichgewicht von Bullen und Bären unsicher.

Die Chartformation Symmetrisches Dreieck erklärt

Die Chartformation Symmetrisches Dreieck zeigt ein gleichschenkliges Dreieck mit einer nach rechts gerichteten Spitze.

Entstehung des symmetrischen Dreiecks

Das symmetrische Dreieck entsteht durch eine große Unsicherheit der Marktteilnehmer. Die bearish eingestellten Händler lassen in ihren Verkäufen nach, daher entstehen steigende Tiefs. Die Bullen wiederum kaufen auch weniger, das drückt sich in fallenden Hochs aus. Alle Marktteilnehmer gemeinsam erwarten nun einen entscheidenden Ausbruch. Diesen wird es auch geben, aber nicht plötzlich.

Überwiegend steigt nach einem symmetrischen Dreieck wieder die Volatilität. In seltenen Fällen kann es sofort ab der Spitze des Dreiecks einen explosiven Ausbruch geben, dessen Richtung nicht zu prognostizieren ist. Da ein symmetrisches Dreiecks aus großer Marktunsicherheit entsteht, ist die anschließende Handelsrichtung stets unklar.

Wie ist das symmetrische Dreieck zu erkennen?

Es handelt sich beim symmetrischen Dreieck um ein gleichschenkliges Dreieck, dessen Spitze nach rechts gerichtet ist. Die beiden Schenkel bilden den gleichen Winkel zur Horizontalen. Markttechnisch gesehen bedeutet das, ein Trend ist nicht zu erkennen. Innerhalb des symmetrischen Dreiecks sinkt die Volatilität immer weiter ab, was an den steigenden Tiefs und fallenden Hochs erkennbar ist.

Damit wird schließlich die Spitze des symmetrischen Dreiecks erreicht. Das Kursgeschehen vor dieser Formation spielt für deren Entstehung prinzipiell keine Rolle, das symmetrische Dreieck entsteht in jeder Art von Chartbild. Am häufigsten ist es dennoch in größeren Konsolidierungen zu entdecken. Als Wimpel wird es nur dann identifiziert, wenn es an einem einzigen Chartstab hängt.

Handlungsempfehlung

Da der Ausbruch in beide Richtungen geschehen kann, lautet eine Handlungsempfehlung für das symmetrische Dreieck, mit Kaufstopps für Bull- und Bearpositionen den spitz zulaufenden Linien des Dreiecks zu folgen. Sollten idealerweise Tagescharts das symmetrische Dreieck bilden, wie es im Aktienmarkt oft zu beobachten ist, kann der Trader über die jeweiligen Hochs respektive unter die Tiefs der einzelnen Tagesstäbe immer einen Kaufstopp für eine Long- und Shortposition setzen.

Eine Empfehlung lautet, die Kursentwicklung des Wertpapiers im Verlauf der letzten Monate zu analysieren. Wenn der Kurs zu plötzlichen Ausbrüchen tendiert hat, ist ein solcher Ausbruch auch am Ende des identifizierten symmetrischen Dreiecks zu erwarten. Dieser Ausbruch deutet sich an: Über einen Tageschart entsteht zunächst eine deutliche Bewegung nach oben oder unten. Diese Bewegung wäre unter Umständen auch intraday mit einer gering kapitalisierten Position zu handeln, die über Nacht gehalten werden sollte.

Das hätte den Vorteil, dass der Trader schon sehr günstig positioniert ist, wenn der Ausbruch tatsächlich am nächsten Tag erfolgt.Da das unklar bleibt, besteht natürlich bei der Overnight-Position das Risiko eines Gaps in die verkehrte Richtung. Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, wartet wirklich auf den Ausbruch am über das Hoch oder unter das Tief des kleinsten Tagescharts an der Spitze des symmetrischen Dreiecks.

Fazit

Das symmetrische Dreieck ist eine häufiger zu beobachtende Chartformation, die zu einem Ausbruch in beide Richtungen führen kann und meistens auch wird. Zu beachten ist hierbei, dass es wie bei allen Dreiecksformationen auch Fehlausbrüche gibt. Andererseits sind die Gewinnchancen hoch, denn der “echte” Ausbruch hat in der Regel mindestens die Dimension der Vertikale links zu Beginn des symmetrischen Dreiecks. An dieser Strecke kann der Trader auch sein Moneymanagement ausrichten.

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