Vortex Indikator

Wir erklären, wie man sich den jungen Vortex Indikator zu Nutze macht.

Der Vortex Indikator ist ein junger Indikator, Vortex heißt Wirbel. Die Erfinder Siepman und Botes stellten mit diesem Indikator eine Verbindung von Börsencharts zu den Gesetzmäßigkeiten physikalischer Verwirbelungen her. Ein Vortex Indikator kann einen Trendbeginn und eine Trendfortsetzung anzeigen. Das Konzept der “Wirbel” an den Finanzmärkten, die denen im Wasser oder in der Luft so sehr gleichen, haben auch andere Analysten schon erwähnt.

Es gibt demnach allgemeingültige Naturgesetze, welche in unterschiedlichsten Bereichen gültig sind wie beispielsweise die Fibonacci-Zahlenreihe. Der Vortex Indikator wendet ein solches, spezielles Gesetz an. Er wurde 2010 erstmals vorgestellt und basierte auf den kurz zuvor veröffentlichten Arbeiten des Österreichers Viktor Schauberger zu physikalischen Wirbeln in Wasserkraft-Turbinen. Die vorgefundenen Gesetzmäßigkeiten sollten so allgemeingültig sein, dass die beiden Finanzanalysten diese auf Börsenkurse übertrugen. Das Trendkonzept von Welles Wilder implementierten sie zusätzlich.

Aussagen

Der Wirbel im Markt ist eine Bündelung von Kursstäben, die neue Hochs oder Tiefs bilden. Wenn dieser Wirbel gesetzmäßig zu erfassen ist, lassen sich daraus Kauf- und Verkaufssignale generieren. Solche Wirbel sind den Tradern im Allgemeinen bekannt, ebenfalls wissen die Händler intuitiv, dass die Wirbel einzelner Balken oft einen Ausbruch indizieren. Mit dem Vortex Indikator liegt nun eine präzise Berechnung vor. Er analysiert positive und negative Trends und deren Momentum über zwei Perioden und berechnet die Einstiegspunkte für Call- und Put-Positionen bei größer werdenden Differenzen zwischen den Hochs und den Tiefs.

Das bedeutet: Wenn in einer Range das Momentum einzelner Stäbe immer mehr steigt und diese daher immer höhere Hochs und tiefere Tiefs ausbilden, sollte es demnächst einen Ausbruch geben. Die Periodeneinstellung entscheidet beim Vortex Indikator sehr stark darüber, wie wirksam er funktioniert. Seine Erfinder empfahlen 14 Perioden ab 30-Minuten-Basis, was auch zur Periodeneinstellung der True Range von Wilder passt. Diese kommt hinzu, um wirklich relevante Signale auszufiltern.

Einsatz

Den Vortex Indikator setzen Trader ein, um einen Trend in einer chaotischen Range zu identifizieren. Der Vortex Indikator liefert nicht nur Trendsignale, er bestätigt sie auch anschließend. Der Trend bildet sich schon in der Range. Die Trader haben nun genügend Zeit, auf die Bestätigung zu warten. Erst dann handeln sie. Als Oszillator liefert dieser Indikator Frequenzweichen beim Kreuzen positiver und negativer Signale. Eine Frequenzweiche kann bullish oder bearish sein, sie signalisiert den Trendwechsel. Dieser ist gerade in Ranges oft zu beobachten. Auch Konsolidierungen lassen sich herausfiltern, was gerade in Ranges höchst bedeutsam ist.

Vortex Indikator: Fazit

Der Vortex Indikator hat viele Stärken, zu denen vor allem die Formel für das Geschehen in Ranges gehört. Allerdings warnen Kritiker davor, dass mathematisch-physikalische Gesetze unter Umständen doch nicht 1:1 auf die Finanzmärkte zu übertragen sind.

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