Western Union

Welche Vor- und Nachteile bietet die Nutzung von Western Union? Wir klären auf.

Western Union bietet die Möglichkeit, Beträge als Bargeld, per normaler Überweisung, Sofortüberweisung oder Kreditkarte zu transferieren. Viele Broker bieten diese Variante als Einzahlungsmöglichkeit an. Der US-amerikanische Anbieter ist weltweit führend auf diesem Sektor, es handelt sich um ein an der NYSE und im S&P gelistetes Traditionsunternehmen.

Über Western Union

Das Unternehmen wurde schon 1851 in Rochester gegründet, der erste Geschäftszweck war der Aufbau von Telegrafenleitungen sowohl in den USA als auch transkontinental. Es folgten 1869 erste Börsenfernschreiber und 1870 ein standardisierter Zeitservice, ab 1871 konnte die Firma die geschaffene Struktur auch für Geldüberweisungen anbieten. Mit dem Siegeszug des Telefons ab Ende des 19. Jahrhunderts und damit einem schrumpfenden Telegrafengeschäft wurde der Geldtransfer der Hauptgeschäftszweck des Unternehmens.

Western Union gehörte zu den ersten Firmen, die ab 1884 in den Dow Jones aufgenommen wurden, auch stammt von Western Union die erste Verbraucherkreditkarte (ab 1914). In den folgenden Jahrzehnten war das Unternehmen bei vielen weiteren Innovationen technischer Vorreiter, so bei Fernschreibern, Faxen, Telex, transkontinentalen Funkverbindungen und den ersten kommerziellen Kommunikationssatelliten. Ab 1980 wurden die Geldüberweisungen immer wichtiger, weil es im Bereich der Telekommunikation immer mehr und immer stärkere Konkurrenz gab.

Funktionsweise

Die Western Union Geldtransfers, die beispielsweise Migranten sehr stark nutzen, funktionieren wie oben erwähnt per normaler Überweisung, Sofortüberweisung oder Kreditkarte und traditionsgemäß auch allein auf der Basis von Bargeld, Bankkonten oder Kreditkarten sind hierfür nicht zwingend erforderlich. Der Sender kann das Geld bar auf einer Geschäftsstelle anbieten, die den Service von Western Union offeriert (in Deutschland vorrangig die Deutsche Post), der Empfänger kann es sich auf ebenso einer Geschäftsstelle in bar abholen.

Doch die Einzahlung ist auch auf ein Empfängerkonto und somit auf das eigene Tradingkonto möglich. Limits gibt es vonseiten des Unternehmens eigentlich nicht, aber die einzelnen Staaten legen bisweilen zur Unterbindung von Geldwäsche solche Limits fest (in Deutschland 6.200 Euro). Für die Bareinzahlung (auch geringerer Beträge) muss sich der Versender mit seinem Ausweis legitimieren. Er erhält einen Beleg über die Einzahlung (MTCN = Money Transfer Control-Number), beim Transfer in manche Staaten wird zusätzlich eine Testfrage mit entsprechender Antwort vereinbart.

Für einige Länder gelten gesonderte Sicherheitsüberprüfungen. Der Transfer von Bargeld erfolgt prinzipiell innerhalb weniger Minuten, doch davon hat nur der Empfänger von Bargeld etwas. Dieses System ist sehr zuverlässig, allerdings mit hohen Gebühren behaftet. Natürlich kann jedoch Western Union schon seit geraumer Zeit auch online genutzt werden und wäre dann ein kostenloser Überweisungsweg. Für diesen gibt Western Union wiederum Überweisungsfristen zwischen einem (Sofortüberweisung) bis zu sieben Tagen an (Letzteres bei normaler Überweisung).

Das wäre kein Vorteil gegenüber anderen Zahlverfahren. Wenn wiederum der Absender die Überweisung online auslöst und der Empfänger sie bar in Empfang nimmt (was bei der Aufladung eines Tradingkontos nicht möglich ist), dauert der Vorgang nur Minuten, ist dann aber mit hohen Gebühren behaftet. Diese können bei kleineren Beträgen auch fast 10 % der transferierten Summe erreichen.

Vor- und Nachteile von Western Union

Für das Trading bietet Western Union im Grunde keine Vorteile, es sei denn, jemand möchte unbedingt bar einzahlen.

Nachteil: Western Union ist nicht schneller als die übliche Sofortüberweisung, aber langsamer als ein eWallet oder eine Kreditkarte

Fazit

Western Union eignet sich im Grunde nur für Trader, die ihr Konto mit höheren Summen bar kapitalisieren möchten, und das um jeden Preis (im wahrsten Sinne des Wortes). Solche Fälle dürfte es durchaus geben, daher bieten viele Broker diesen Zahlungsweg an. Zu beobachten wäre, wie schnell der Broker das Geld auf dem Tradingkonto gutschreibt. Wenn das bei einer Bareinzahlung sehr schnell gehen sollte (also innerhalb von Minuten), könnte sich der Weg im einen oder anderen Fall doch lohnen.

Wir hoffen dieser Artikel hat geholfen. Wenn ja, dann freuen wir uns über ein „Like“ oder ein „+1“. Falls Sie direkt loslegen wollen, haben wir hier noch eine Broker-Empfehlung:

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