Zahlungsarten

Welche Zahlungsarten stehen Brokern zur Verfügung und wodurch unterscheiden sie sich? Wir klären auf.

Für die Zahlungsvorgänge auf ein Tradingkonto bei einem Broker und von diesem zurück auf das Referenzkonto des Kunden gibt es prinzipiell vier Wege, wobei einer der Wege – die Barzahlung über Dienstleister wie Western Union – nur in einer Richtung (für die Einzahlung auf das Tradingkonto) zur Verfügung steht. Die vier Möglichkeiten sind:

  • Banküberweisung inklusive Sofortüberweisung
  • Kreditkarte
  • eWallet
  • Bareinzahlung

Die Bareinzahlung bevorzugt über Western Union (es gibt noch weitere Möglichkeiten, auch per Bareinzahlung bei einer beliebigen Bank) bieten nicht alle Broker an. Diese vier Wege unterscheiden sich hinsichtlich der Kosten, vor allem aber bezüglich der Geschwindigkeit von Gutschriften. Diese dauern beim Überweisungsweg oder bei einer Bareinzahlung mindestens einen Tag, manchmal auch länger, während bei einigen eWallets und Kreditkarten das Geld in wenigen Sekunden oder Minuten auf dem Tradingkonto gutgeschrieben sein kann.

Bei einer Rücküberweisung vom Tradingkonto auf das Bank-, Kreditkarten- oder eWallet-Konto des Kunden ist die Bearbeitungsgeschwindigkeit des Brokers ausschlaggebend. Der Weg der Bareinzahlung soll im Folgenden nicht gesondert behandelt werden, da ihn nur sehr wenige Trader nutzen. Es ist die mit Abstand teuerste Methode, Geld zu transferieren.

Überweisung und Sofortüberweisung

Die Banküberweisung ist ein sehr traditioneller Weg, den viele Trader wählen, weil sie sich damit sicher fühlen. Eine übliche Banküberweisung und die Sofortüberweisung unterscheiden sich insofern, als dass bei der klassischen Überweisung der Kunde (in der Regel online) auf sein Konto bei seiner Hausbank zugreift und dort den Überweisungsvorgang auslöst, während er bei einer Sofortüberweisung den Vorgang vom Portal des Dienstleisters aus – in diesem Fall ist das die Broker Website – durchführt.

Das kann Sicherheitsprobleme verursachen, wie im Jahr 2013 durch Experten nachgewiesen wurde. Die Broker Website könnte sensible Daten wie die PIN des Kunden speichern (ebenso die TAN, die sich aber verbraucht). Ansonsten gilt die klassische Banküberweisung als sehr sicher, sie kann bei fast allen deutschen Geldinstituten kostenlos durchgeführt werden, auch der Broker verlangt für eine Einzahlung keine Gebühren, oft aber für die Auszahlung per Überweisung. Der einzige Nachteil besteht in der Dauer der Gutschrift, Banküberweisungen sind der langsamste Weg des bargeldlosen Transfers.

eWallet

Das eWallet (auch Cyberwallet oder elektronische Geldbörse) ist ein moderner Weg der Online-Zahlung. Es gibt verschiedene Anbieter von eWallets, im deutschsprachigen Raum sind PayPal, Skrill und Neteller am meisten verbreitet, wobei PayPal von vielen Brokern wegen der vergleichsweise hohen Gebühren nicht angeboten wird. Diese Anbieter stellen dem Kunden ein Konto zur Verfügung, das sekundenschnell aufgeladen werden kann und ebenso schnell Überweisungen auf andere Konten wie das Tradingkonto vornimmt.

Das ist in der Regel (außer bei PayPal) mit sehr geringen Gebühren – vergleichbar mit denen bei Kreditkarten – verbunden. Trader können ihr eWallet mit einer Kreditkarte oder per Überweisung, in einigen Fällen sogar per Lastschrift aufladen. Dann können sie blitzschnell und unkomplizierter als beim Überweisungsverfahren vom eWallet aus Überweisungen auf andere Konten tätigen. Die bekannten Anbieter gelten als sehr sicher. Das eWallet ist bei der Überweisung von relativ geringen Summen, die oft bis zu einer bestimmten Grenze kostenlos transferiert werden, der Kreditkarte überlegen. Wenn also ein Trader bei einer Tradinggelegenheit nur rasch und in Sekunden einige Hundert Euro auf sein Tradingkonto transferieren möchte, ist das eWallet das Mittel der Wahl.

Bislang wurden bei diesem sehr jungen Verfahren auch keine Sicherheitslücken bekannt (bei Kreditkarten hingegen schon). Das könnte daran liegen, dass eWallets bei der Masse der Verbraucher noch keine Verbreitung gefunden haben, jedoch im Brokerage und auch auf Gaming-Plattformen sehr gern genutzt werden. Die betreffende Zielgruppe ist zu klein, um für Hackerangriffe interessant zu sein. Daher bieten die meisten Broker eine breite Palette von eWallet-Zahlungsmöglichkeiten an.

Kreditkarte

Die klassische Kreditkarte kommt natürlich auch oft zum Einsatz, von ihr aus lässt sich – abhängig vom Kartenanbieter – manchmal auch das Geld in Minuten auf das Tradingkonto überweisen. Die Gebühren liegen in der Regel leicht über denen von eWallets.

Fazit

Trader, die technisch fit sind und in der Regel schnell agieren, werden sich mit einem eWallet sehr wohlfühlen. Letzten Endes hat aber der Einsatz von Zahlungsmethoden sehr viel mit persönlichen Präferenzen zu tun.

Wir hoffen dieser Artikel hat geholfen. Wenn ja, dann freuen wir uns über ein „Like“ oder ein „+1“. Falls Sie direkt loslegen wollen, haben wir hier noch eine Broker-Empfehlung:

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